Reinigung eines Big Green Eggs

Sie sollten niemals vergessen, das Big Green Egg vor/oder nach jedem gebrauch gründlich zu reinigen. Die Reinigung des EGGs ist kein grosser Aufwand, sorgt aber dafür, dass Sie länger Freude an Ihrem EGG haben und dass die Gerichte besser schmecken. Sehen Sie sich das Anleitungsvideo an oder lesen Sie unsere Reinigungstipps.

Reinigung vor der Benutzung: Die alte Asche entfernenReinigen

Bevor die das EGG anzünden, sollten Sie die alte Asche aus der Keramik-Basis des EGGs entfernen. So können Sie die Temperatur des EGGs länger konstant halten und haben die Zubereitung der

Gerichte besser unter Kontrolle. Verwenden Sie den Ascheschieber um eventuell noch brauchbare Holzkohle von der Asche zu trennen und die Holzkohle gleichmässig zu verteilen. Verwenden Sie danach die Ascheschaufel, um die Asche über das Zuluftventil in der Keramik-Basis einfach und sauber aus dem EGG zu entfernen.

 

 

 

Reinigung nach der Benutzung: Essenreste entfernen

Entfernen Sie nach jeder Benutzung des EGGs eventuelle Essensreste, die auf dem Rost oder im EGG zurückgeblieben sind. Heizen Sie das EGG dazu noch einmal auf eine Temperatur von circa 300 °C auf oder verwenden Sie eines unserer Praktischen Zubehörteile:

Reinigen1

– Die Grillrost-Spiralbürste (mit der Sie nach dem EGGen den Edelstahlrost oder den Gusseisenrost reinigen können)

– Den Grillrostschaber (mit dem Sie schon währen des EGGens den Rost von Essensresten befreien können)

– Den Grillrostschrubber (mit dem Sie während oder nach dem EGGen die Grillroste schrubben können)

– Den doppelten Grillrostschrubber (für die noch schnellere Reinigung des Grillrostes, ConvEGGtors oder Backsteins)

– Bei jedem Aufheizen werden alle noch vorhandenen Bakterien durch die Hitze beseitigt.

 

 

 

Schimmelbildung vermeidenReinigen3

Sie werden das EGG voraussichtlich eine Zeitlang nicht verwenden? Dann setzten Sie weder die Abdeckkappe noch das Abluftventil auf den Keramik-Schornstein und lassen Sie das Zuluftventil in der Keramik-Basis weit geöffnet. So vermeiden Sie eine eventuelle Schimmelbildung im EGG. Sollte sich dennoch einmal Schimmel im EGG gebildet haben, lässt er sich durch einmaliges kräftiges Aufheizen entfernen.

 

 

 

Video zur Reinigung und pflege:

 

Geräucherte Lachsforelle auf Toast

 

LachsZutaten
Kochtechnik Indirektes Garen,
Räuchern

Zubereitung
Total

20 – 25 Minuten
35 – 40 Minuten

Aufstrich:
Servieren:
1 Lachsforelle (gesäubert) Toast
7 Zweig Kerbel
100 g Créme fraîche

Lachsforelle ist auch als Regenbogenforelle bekannt. Dieser köstliche Fisch kann auf Ihrem Big Green Egg gebraten, gegrillt, geräuchert oder gedünstet werden. In diesem Rezept wird die Lachsforelle geräuchert, um ihr einen zusätzlichen Geschmack zu verleihen. Danach machen Sie einen köstlichen Aufstrich aus dem Fischfleisch.

Vorbereitung

 

1. Die Holzkohle im Big Green Egg anzünden und auf eine Temperatur von 120 °C erhitzen. Eine Handvoll Hickory Holzchips im Wasser einweichen.
2. Die Innen- und Aussenseite der Lachsforelle unter fliessendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.

 

Zubereitung

1. Sie eingeweichten Holzchips ohne sie abtropfen zu lassen über die glühende Holzkohle streuen. den ConvEGGtor und den Rost einsetzten und die Lachsforelle darauf legen. Den Deckel des EGGs schliessen und die Temperatur wieder auf 120 °C erhitzen. Lassen Sie die Forelle 10 bis 20 Minuten lang räuchern.

2. Die Lachsforelle aus dem EGG nehmen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kerbelblätter abzupfen und fein hacke. Die Haut von der Forelle entfernen und das Fischfleisch vorsichtig von den Gräten schaben. Die Créme fraîche mit dem fein gehackten Kerbel unter die Lachforelle mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

3. Den Aufstrich mit geräucherter Lachsforelle auf oder mit Toast servieren.

 

Lachs1

Gegrillter Blumenkohl, Knoblauchsellerie und Aubergine

Green Egg Rezeept

 

Zutaten

Kochtechnik Grillen
1 Stück Blumenkohl
2 Scheiben ca. 2 cm dick Knollensellerie
1 Stück Aubergine
1 Stück Knoblauchzehe
1/2 Zweig Thymian
1/2 Zweig Rosmarin
3 EL Olivenöl
 1 TL  Ras el Hanout

Vorbereitung

Big Green Egg Rezept 2

Die Holzkohle im Big Green Egg anzünden und zusammen mit dem Gusseisenrost auf 200 °C erhitzen. Inzwischen die Blätter vom Blumenkohl abschneiden und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Knollenselleriescheiben schälen. Die Aubergine der Länge nach halbieren. Den Knoblauch schälen und die Zehe fein hacken. Die Blättchen vom Thymian und die Nadeln vom Rosmarin abzupfen und fein hacken.

 

 

Zubereitung

1. Die Auberginenhälfte mit 1 EL des Olivenöls einreiben und mit Pfeffer und Salz je nach Geschmack sowie mit dem Knoblauch, dem Thymian und dem Rosmarin bestreuen. Die Hälfte mit der Schnittfläche nach unten auf den Rost legen und den Deckel des EGGs schliessen. Die Aubergine ca. 5 Minuten grillen und dann wenden, sodass sie auf der Schale liegen. Nochmals ungefähr 10 Minuten grillen.

2. Inzwischen die Blumenkohlscheiben mit 1 Esslöffel des Olivenöls einreiben und mit dem Ras el Hanout bestreuen. Die Selleriescheiben mit dem restlichen Olivenöl einreiben und nach Belieben mit Salz und Pfeffer betreuen. Den Blumenkohl und den Knollensellerie zu den Auberginen auf den Rost legen und die Scheiben von jeder Seite ca. 3 Minuten Grillen.

3. Das gegrillte Gemüse aus dem EGG nehmen.

Green Egg Rezeept 2

Grillfleisch marinieren – Unsere Profi Tipps

Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Während sich die verschiedenen Sorten im Geschmack, dem Fettgehalt und anderen Punkten unterscheiden, sind auch Marinaden unterschiedlich. Dabei ermöglichen diese erst, den Eigengeschmack des Fleisches zu ergänzen und die eigene Grillkreation somit zur vollkommenen. Mit unseren Tipps und Tricks sowie einigen Rezepten wird der eigene Grillabend in Ihrer Outdoor Küche zum gelungenen Erlebnis.

Tipps und Tricks für den Grill

Auch die beste Grillmarinade ist am Ende nur so gut wie das Fleisch, das mit ihr serviert wird. Je nach Art der Marinade und des Fleisches ist dabei auf verschiedene Punkte zu achten.

Grillspiesse marinierenWer beispielsweise Hühnerfleisch marinieren will, der sollte ein paar Franken mehr investieren, um Fleisch mit guter Qualität servieren zu können. Somit lassen sich gestreckte Produkte vermeiden, deren Geschmack um einiges fader ist als beispielsweise regionales Bio-Fleisch. Sowohl Hühner- als auch Schweinefleisch sollten beim Marinieren gut gewürzt werden. Dies garantiert, dass der eigentlich sanfte Geschmack durch die Marinade verstärkt wird.

Die Marinade für Rindfleisch hingegen sollte nur dezent gewürzt werden, um den charakteristischen Eigengeschmack nicht zu überdecken. Entsprechende Kräuter in der Marinade sollten demnach nur sparsam eingesetzt werden.

Wer aus seiner Marinade das Beste herausholen will, sollte das Fleisch ausreichend lange einlegen. Zwei Stunden sind dabei Mindestvoraussetzung. Die besten Ergebnisse bringt Fleisch, welches bereits einen Tag vorher in die Marinade gelegt wurde. Beim Grillieren sollte das Fleisch nicht direkt auf den Grill gelegt werden, da Zutaten wie Zucker und Honig schnell karamellisieren und schwarz werden. Stattdessen sollten Aluminiumschalen oder Schalen aus Edelstahl Verwendung finden. Diese verhindern auch, dass die Marinade in den Grill tropft und das Fleisch anbrennt. Zudem sollte das Fleisch nicht direkt aus dem Kühlschrank auf dem Grill gelegt werden, da sich bei zu hohen Temperaturunterschieden trockene Ränder bilden.

Grillmarinade –Rezeptideen

Unser Standardrezept

Um ohne viel Aufwand eine gute Grillmarinade zu zaubern, braucht es nicht viel. Bereits einfache Zutaten sind in der Lage, zusammen mit dem richtigen Fleisch einen aussergewöhnlichen Geschmack zu erzeugen. Als Basis dient dabei Olivenöl. Man nehme 150 ml, gebe 2 fein gehackte oder gepresste Knoblauchzehen sowie eine Zwiebel dazu und verrühre dies miteinander. Anschliessend mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt und die Standardmarinade ist fertig.

Je nach Geschmack kann diese mit Sojasosse, Paprikapulver, Kräutern oder Tomatenmark verfeinert werden. Da Olivenöl hohen Temperaturen relativ schnell seinen Geschmack verändert, sollte beim Grillieren darauf geachtet werden, dass der Grill nicht zu heiss ist.

Grillmarinade nach asiatischer Art

Man nehme etwa 100 ml Öl, eine Chilischote, den Saft und die Schale einer Zitrone, 6 Esslöffel Honig, 50 g geschälten und geriebenen Ingwer sowie 3 bis 4 gepresste Knoblauchzehen, 3 Esslöffel Fenchelsamen und 4 Esslöffel Koriander. Man verrühre alles gut miteinander und schmecke die Marinade mit Salz Pfeffer und ggf. etwas Sojasauce ab. Gerade für Geflügel ist dieses Geheimrezept ideal für jede Grillparty.

Grillmarinaden RezepteSteak-Marinade

Man nehme 100 ml Öl, 4 Esslöffel Rum, frische Chilisamen, eine Prise Zimt, etwas Pfeffer und Salz sowie eine gepresste Knoblauchzehe. Um den Steaks das perfekte Aroma zu verleihen, sollte gerade hier darauf geachtet werden, das Fleisch einen Tag vor der Zubereitung einzulegen, damit der Rum seinen vollen Geschmack entfalten kann.

Ein gelungener Grillabend, bei dem Fleisch im Vordergrund steht, ist ohne die richtige Marinade kaum denkbar. Je nach Art des Fleisches können insbesondere kräftige oder dezente Marinaden die ideale Ergänzung darstellen. Dabei sind Öl, Salz und Pfeffer immer dabei. Mit unseren Rezepten ist ein erfolgreicher Grillabend garantiert. Besonders interessant wird es, wenn die Vielfalt an Kräutern, Ölen und weiteren Zutaten entdeckt wird und nach und nach Zugang zur eigenen Grillküche findet.

Shop Now: Grillmarinaden

Weitere Produkte aus der Kategorie Grillmarinaden.

Jack Daniels BBQ Glaze Honey Marinade

Jack Daniels BBQ Glaze Honey Marinade

Stubbs Texas Steakhouse Marinade

Stubbs Texas Steakhouse Marinade

The Shred Pork Marinade

The Shred Pork Marinade

 

Bildquelle: ©dolphy_tv fotolia.com |©asab974 fotolia.com

Das richtige Grillfleisch – Kaufratgeber

Ob bei einer spontanen Gartenparty, im kleinen Kreis am Wochenende oder um neue Rezepte zu testen – wir Schweizer lieben das Feeling des Outdoor-Grillierens im heimischen Garten! Neben dem Grill und passendem Grillzubehör ist natürlich das Grillgut ein unerlässlicher Faktor und die Qualität des Fleisches entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Doch woran lässt sich hochwertiges Fleisch eigentlich erkennen und welches ist für den Grill geeignet? Wir von Grilljack zeigen Ihnen, welche Lebensmittel bestens für die Zubereitung auf dem Grill geeignet sind und woran Sie erstklassige Lebensmittel erkennen können.

Qualitätsfleisch vom Metzger oder doch lieber aus dem Supermarkt?

BBQ Sauce

BBQ Sauce

Es ist Freitagnachmittag und für Samstag haben sich kurzfristig Freunde zu einer spontanen Grillparty angekündigt? Jetzt muss es natürlich schnell gehen und die notwendigen Lebensmittel müssen besorgt werden. Ihre erste Handlung sollte hierbei der Gang zum Metzger Ihres Vertrauens sein. In den Fleischerfachgeschäften wird noch nach alten Traditionen gearbeitet und Sie können sicher sein, dass Sie hochwertiges Qualitätsfleisch für Ihr Geld erhalten.

Haben Sie in Ihrer Umgebung keinen Metzger, dann lohnt sich ein Blick in die Fleischtheke des heimischen Supermarktes. Achten Sie hier jedoch besonders auf Sauberkeit, helle Schnittflächen, und quer zur Faser geschnittene Fleischstücke. Steaks und anderes Grillgut sollte zudem mindestens fingerdick sein – andernfalls trocknet das Fleisch beim Grillieren schnell aus und wird unangenehm zäh.

Zwei Dinge, die Sie beim Kauf im Supermarkt unbedingt vermeiden sollten, sind abgepacktes Fleisch und abgepacktes und bereits mariniertes Fleisch. Sonderangebote sind zwar preislich verlockend, Sie können aber von einem Steak für einen Euro nicht erwarten, dass es qualitativ hochwertig und ein absoluter Genuss ist. Das Problem bei bereits mariniertem Fleisch ist, dass sich Qualität und Alter nicht mehr bestimmen lassen und viele Anbieter versuchen, mittelmässige Qualität mit Marinade und Saucen zu verdecken.

So erkennen Sie hochwertiges Fleisch

Grillfleisch

Grillfleisch

Eine hohe Qualität lässt sich bereits an der Färbung des Fleisches erkennen: Rinderfleisch sollte in einem kräftigen Rot erstrahlen und weder bräunlich noch dunkel gefärbt sein. Schweinefleisch hingegen muss gleichmässig Rosa und nicht zu blass sein und gutes Geflügel ist fleischfarben anstatt Weiss. Das Fleisch sollte zudem nicht zu mager, aber auch nicht zu fett sein. Leicht mit Fett durchzogene Teilstücke sind ideal zum Grillieren. Fahles, dunkles oder sogar klebriges Fleisch zeugt davon, dass bereits übermässig viel Fleischsaft ausgetreten ist und es sich um mindere Qualität handelt. Finger weg!

Die Marinade macht’s

Anstatt bereits mariniertes Fleisch zu kaufen, können Sie die Herstellung der Marinade lieber zur spassigen Aufgabe für Ihre Kinder oder Freunde machen! So hat jeder das Gefühl, etwas zum Erfolg der Grillparty beigetragen zu haben und Sie als Grillmeister müssen sich nicht um alles kümmern. Je nach Ihren geschmacklichen Vorlieben können Sie ein gutes Olivenöl, Essig, Wein oder saure Sahne mit etwas Zitronensaft, frischen Kräutern, Knoblauch, Honig, Pfeffer, Meersalz, Currypulver oder Zwiebeln mischen und das Fleisch darin für einige Stunden einlegen. So wird das Fleisch beim Grillieren schön würzig und wunderbar zart.

Welches Fleisch eignet sich für den Grill?

Grundsätzlich können Sie jedes Stück Fleisch grillieren, dass auch in der Pfanne gebraten werden kann. Gepökeltes Fleisch, Kasseler, rote Würstchen und Bockwürste hingegen gehören nicht auf den Grill, da das Pökelsalz bei hohen Temperaturen giftige Substanzen entwickelt.

Ein absoluter Garant für geschmackvolles Grillgut sind saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende, Rinderhüfte oder der Hochrippe stammende Stücke sind besonders geschmacksintensiv und besitzen eine zarte Fettmaserung, sodass Sie nicht Gefahr laufen, dass das Grillgut austrocknet oder am Grillrost kleben bleibt. Die Stücke sollten zudem mindestens drei Zentimeter dick sein.

Für Anfänger am Grill hingegen ist Schweinefleisch wunderbar geeignet – Schweinenackensteaks und Stücke aus dem Rücken sind besonders beliebt und trocknen beim Grillvorgang kaum aus. Auch Schnitzel und schön dicke Koteletts sind in der Handhabung unkompliziert und benötigen nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Ein ausgeprägter Fettrand sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack.

Auch gut abgehangenes und quer zur Faser geschnittenes Lammfleisch, leckere Hähnchenschenkel und saftige Putenbrust sind eine richtige Delikatesse, wenn sie frisch vom Grill kommen. Da Lamm über einen recht strengen Geschmack verfügt, können Sie die Fettschicht vorher abschneiden, um die Strenge zu minimieren – dann muss das Fleisch jedoch mariniert werden, da es andernfalls austrocknet.

Sie sehen also: Die Investition von etwas mehr Zeit und Geld bei der Auswahl des Grillgutes lohnt sich durchaus – so wird Ihre nächste Grillparty im Garten mit Sicherheit zum absoluten Erfolg!

Shop Now: Unsere Weber Holzkohlegrills

Weber Master-Touch

Weber Kettle Plus

Weber Performer

 

Bildquellen: ©davidchukalexey ©fahrwasser fotolia.com

Pastrami Sandwich

adb742ffbf6549e88c7475811e17ec4b

Zutaten für 4 Personen

3 TL Paprikapulver süß
3 TL Salz
2 TL brauner Zucker
2 TL Knoblauchpulver
3 TL Pfefferkörner schwarz
2 TL Senfsamen
2 TL Koriandersamen
1 kg Roastbeef ohne Fettrand
8 Scheibe/n Sauerteigbrot
4 Stück/e Pastrami in dünne Scheiben geschnitten
4 Stück/e Zwiebeln in dünne Streifen geschnitten
2 Scheibe/n Emmentaler
1 Stück/e reife Avocado in Scheiben
2 EL scharfer Senf
etwas Mayonnaise
etwas Rapsöl
2 handvoll Fire Spice Hickory Chips eingeweicht

Zubereitung

Zutaten für den Rub mörsern und mischen. Roastbeef damit einreiben und entweder vacumiert oder in einem Zipbeu¬tel verpackt über Nacht in den Kühlschrank legen. Grill für indirekte Hitze (100 – 110 °C, 20 Briquettes) vorheizen. Fleisch auflegen, Kerntemperaturfühler einstecken. Nach 10 Minuten eine Handvoll Fire Spice Hickory Chips dazu geben und nach einer halben Stunde eine weitere Handvoll. Das Fleisch grillieren bis eine Kerntemperatur von 60 °C erreicht ist, danach über Nacht in den Kühlschrank legen. Grill mit GBS Pfanne für direkte hohe Hitze (200 – 220 °C) vorheizen. Etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen, bis sie goldbraun sind. Die Brotscheiben mit Mayo und Senf bestreichen. Avocadoscheiben, Pastrami, Käse und Zwiebeln auf vier der Brote verteilen. Die restlichen Brotscheiben auflegen, von beiden Seiten 2 – 3 Minuten direkt angrillieren und sofort servieren.

Paella vom Grill

29656_grilled_paella_mixta

4 EL Olivenöl
4 Stk Pouletunterschenkel
2 Stk mittelgrosse Zwiebeln, gehackt
2 Stk Knoblauchzehen, zerdrückt
200 g Rundkornreis
200 g Gemüsebrühe
3 g Piri Piri
1 kg Miesmuscheln
100 g Weisswein
6 Stk Tomaten
2 Stk rote Peperoni / Gemüsepaprika
4 Scheiben Seeteufel
8 Stk Riesenkrevetten / -garnelen mit Schale
1 Stk Zitrone(n), in Scheiben geschnitten
einige Safranfäden
Salz
Pfeffer aus der Mühle

VORBEREITUNG

Die Pouletschenkel mit Salz und Pfeffer würzen. Den Stielansatz der Tomaten kreisförmig herausschneiden, die Gemüsefrüchte vierteln, die gallertähnliche Masse mit den Kernen entfernen und hacken. Die Tomatenviertel in Würfel schneiden. Die Peperoni im kochenden Salzwasser 10 Minuten kochen, unter kaltem Wasser abschrecken, schälen, die Gemüsefrüchte halbieren, den Stielansatz und die Kerne entfernen, in Streifen schneiden.

ZUBEREITUNG

Die Gourmet-Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen. Die Pouletschenkel darin rundum anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenkerne zugeben und bei grosser Hitze rührbraten, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Reis, Safranfäden und Piri Piri zugeben, kurz mitdünsten, mit der Gemüsebrühe ablöschen, zugedeckt 10 Minuten bei mittlerer Flamme garen. Muscheln auf den Reis verteilen, Weisswein darüber giessen, weitere 5 Minuten zugedeckt kochen. Tomaten und Peperoni unterrühren, Krevetten und Seeteufel auf den Reis legen und bei schwacher Hitze 5 Minuten gar ziehen lassen. Die Paella mit den Zitronenscheiben garnieren.

 

Weiterlesen

Gasgrill reinigen – darauf müssen Sie achten

Warum ist das Reinigen des Gasgrills wichtig?

Echte Grillfans grillieren nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Insbesondere in der warmen Jahreszeit ist der Grill oft pausenlos im Einsatz und bringt die schmackhaftesten Speisen hervor. Gasgrills sind von einfachen Ausführungen bis hin zu hochwertigen Geräten für dementsprechend höhere Anschaffungskosten erhältlich. Für dauerhaft gute Grillergebnisse und eine lange Lebensdauer des Gasgrills ist es notwendig, diesen in regelmässigen Abständen zu reinigen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein preiswertes oder ein hochwertiges Gerät handelt. Insbesondere Fett kann sich schnell festsetzen. Es frisst sich in das Material und kann dieses nachhaltig beschädigen. Von daher bedarf jeder Gasgrill einer guten Pflege – von innen wie auch von aussen.

Moderne Gasgrills gelten als sehr pflegeleicht und sind mit ein wenig Disziplin leicht sauber zu halten. Wir helfen Ihnen im Folgenden mit einigen hilfreichen Tipps zur Reinigung und Pflege des Gasgrills weiter, damit Sie auch wirklich lange Spass an Ihrem Gerät haben und das Grillieren in vollem Umfang geniessen können.

Gasgrill reinigen – so geht’s!

Ganz gleich, ob Sie während der Grillsaison täglich oder nur zu bestimmten Anlässen grillieren – ein sauberer Grill ist stets einsatzbereit und ermöglicht auch das ganz spontane Grillvergnügen. Zudem macht es einfach mehr Spass, auf einem gereinigten Grill zu grillieren. Hinzu kommt, dass die Reinigung eines Gasgrills weniger aufwändig ist wie zum Beispiel bei einem Holzkohlegrill. Wir zeigen Ihnen, welche einzelnen Arbeitsschritte zum Reinigen des Gasgrills notwendig sind und worauf Sie bei der Pflege achten müssen.

1. Vorbereitende Massnahmen vor dem Grillvorgang

Da während des Grillierens immer wieder Fett nach unten tropft, ist es ratsam, bereits vor der Zubereitung der Speisen auf dem Rost eine Alu-Tropfschale unter dem Brenner zu platzieren. Diese fängt Fett und kleine Speisereste, die sich beim Wenden von Fleisch und Co. gegebenenfalls lösen können, auf und erleichtert Ihnen damit die spätere aufwendige Reinigung und Entfettung des Bodens.

2. Grillrost säubern

Koenig Drahtbürste für Grillreinigung

Drahtbürste für die Grillreinigung

Grillrost manuell Reinigen

Ganz gleich, welche Art von Gasgrill Sie verwenden, der Grillrost sollte nach jedem Grillieren gereinigt werden. Je länger das aus dem Grillgut ausgetretene Fett am Rost haften bleibt, desto besser kann es sich festsetzen und desto schwieriger wird es später, dieses zu entfernen. 

Mit einer Edelstahlbürste kann der Grillrost nach dem Grillieren leicht abgebürstet werden. Zudem ist es empfehlenswert, diesen danach noch einmal mit einem schonenden Reiniger nachzureinigen. Dafür verwenden Sie entweder einen schonenden Spezialreiniger oder eine Lösung aus warmem Wasser mit einem Spritzer Spülmittel. Der Grillrost kann je nach Grösse entweder im Spülbecken oder auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Haben Sie einen sehr grossen Gasgrill, dann können Sie den Rost auch draussen im Garten oder auf der Terrasse mit einem Hochdruck- oder Dampfreiniger absprühen und von den Fettresten befreien.

Grillrost sauber brennen

Eine sehr beliebte und zuverlässige Methode zum Reinigen des Grillrostes beim Gasgrill ist das sogenannte Sauberbrennen. Dieses kann bei allen Geräten mit Deckel ganz einfach durchgeführt werden. Bei dieser Art von Reinigung wird der Grillrost einfach im Grill gelassen, der Deckel geschlossen und das Gerät auf die höchste Stufe eingestellt. Nach etwa 10 Minuten ist das überschüssige Fett verbrannt und fällt ganz von alleine vom Rost ab. Die Asche kann nun ganz einfach ausgefegt und der Grillrost noch einmal leicht abgebürstet werden.

3. Reinigung der abnehmbaren Teile

Für eine optimale Sauberkeit reinigen Sie anschliessend alle abnehmbaren Teile mit einer milden Seifenlauge, am besten mit einem schonenden Reinigungsmittel mit Zitrone. Auch ein sanftes Abreiben der einzelnen Teile mit einer Zitrone und anschliessendem Spülen mit warmem Wasser ist empfehlenswert, da die Säure der Zitrone Fette lösen und abbauen kann. Vermeiden Sie die Verwendung von starken Fettlösemitteln. Die meisten dieser chemischen Reiniger sind sehr scharf und können das Material unter Umständen beschädigen. Sollte es aufgrund sehr starker Verschmutzung vonnöten sein, auf ein stärkeres Mittel zurückzugreifen, dann sollte nur ein Reiniger verwendet werden, welcher ausdrücklich vom jeweiligen Hersteller empfohlen wird. Nach der Reinigung sollten alle Teile einzeln und gut belüftet zum Trocknen aufgestellt werden, zum Beispiel an einem windgeschützten Platz auf der überdachten Terrasse.

4. Reinigung des Hauptgerätes

Selbstverständlich muss auch das Hauptgerät in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Aus Sicherheitsgründen ist dieses vorher unbedingt von der Gasflasche abzuschliessen oder diese zumindest abzudrehen. Nun können die sichtbaren Teile des Gasgrills mit einem weichen Tuch und einem milden Reiniger abgewischt werden. Dieser Vorgang sollte ebenso wie das Reinigen des Grillrostes nach jedem Grillvorgang ausgeführt werden.

5. Reinigung der Brenner

Zwar ist es aufgrund der Flammabdeckung eher unwahrscheinlich, dass die Brenner verschmutzen, dennoch sollte auch hier mehrmals pro Grillsaison eine Reinigung durchgeführt werden, um eine optimale Funktionalität und lange Haltbarkeit des Gerätes zu gewährleisten. Überprüfen Sie den Brenner auf eventuell verstopfte Löcher und befreien Sie diese mit einem weichen Tuch, einem Pinsel oder vorsichtig mit einem kleinen spitzen Messer von Schmutzresten.

6. Lavastein austauschen

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Wird ein Gasgrill mit Lavasteinen verwendet, dann müssen diese in regelmässigen Abständen ausgetauscht werden, da sich das herunter tropfende Fett in die Steine einbrennen kann, wodurch beim Erhitzen wiederum giftige und unangenehm riechende Karzinogene entstehen können. Je nach Verschmutzungsgrad wird empfohlen, die Lavasteine nach etwa jeder 20. Grillsession auszutauschen.

Das sollten Sie beim Reinigen des Gasgrills grundsätzlich beachten:

  • Schliessen Sie das Hauptgerät beim Reinigen immer von der Gasflasche ab
  • Verwenden Sie nur milde, geruchslose Reinigungsmittel
  • Beachten Sie grundsätzlich die Herstellerhinweise und verwenden Sie nur Reinigungsmittel, welche von diesem empfohlen werden, um Materialbeschädigungen zu vermeiden
  • Zum Vermeiden von Verbrennungen ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert
  • Gehen Sie beim Entfernen von Verschmutzungen vorsichtig vor und vermeiden Sie ein grobes Abkratzen oder Abreiben
  • Vielgriller sollten den Gasgrill wenigstens einmal im Monat zerlegen und die einzelnen Teile gründlich reinigen. Bei Gelegenheitsgrillern ist eine Komplett-Reinigung alle drei Monate ausreichend

Fazit

Die Reinigung des Gasgrills ist bereits mit wenigen, einfachen Hausmitteln möglich und kann bei regelmässiger Anwendung die Lebensdauer der Geräte erhöhen. Neben der nachhaltigen Pflege des Materials wird damit auch die maximale Funktionalität des Gasgrills gewährleistet. Dem perfekten Grillvergnügen steht also nichts mehr im Wege.

GrillJack führt ein breites Sortiment hochwertiger Gasgrills verschiedener Top-Marken wie Napoleon, Outdoorchef, Weber und Broil King und bietet für jeden Bedarf das passende Modell.

Mit einer entsprechenden Reinigung und Pflege werden Sie lange Spass an Ihrem Gasgrill haben und Ihre Gäste während der Grillsaison mit kulinarischen Hochgenüssen unter freiem Himmel verwöhnen!

Holzkohlegrill anzünden – so geht es richtig

Saftige Steaks, zarter Fisch oder leckere Würstchen liegen auf dem Holzkohlegrill. Die Holzkohle glüht und gart das Grillgut mit dem unverwechselbaren und unnachahmlichen Geschmack des Holzkohlegrills. Das angenehme Raucharoma liegt in der Luft und bringt den Magen sanft zum Knurren. Grillieren mit Holzkohle ist rustikal, traditionell und noch immer einer der schönsten Arten Fleisch und andere Leckereien zuzubereiten.

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Holzkohlegrills gibt es in vielen Modellen. Offene Grills, BBQ Grills mit Deckel, Smoker oder Kugelgrills. Die Holzkohle kommt dabei unten in den Grill. Darüber platzieren Griller den Rost, je nach Grillgut und notwendiger Temperatur in unterschiedlicher Höhe. Lässt sich der Rost nicht Höhenverstellen, so kann die Höhe der Grillbriketts die Temperatur ebenfalls steuern. Direktes, aber vor allem indirektes Grillieren bringt den so beliebten und authentischen Rauchgeschmack in das Grillgut.

Aber auch die besten Holzkohlegrills zünden die Holzkohle nicht von alleine an. Profis bringen die Holzkohle in wenigen Minuten und ganz einfach zum Glühen. Wie auch Freizeitgriller am besten ihren Grill anzünden, zeigen die nachfolgenden Tipps. Mit diesen Anzündhilfen haben auch Anfänger von Anfang an Spass an dem Grillvergnügen mit ihrem Holzkohlegrill.

Holzkohlegrill anzünden mit Grillanzünder – Die klassische Art

Die Anleitung zum Grill anzünden ist ganz einfach. Zunächst entsteht aus Kohlen eine kleine Pyramide. Wichtig ist, je hochwertiger die Qualität des Brennmaterials ist, desto besser lässt sich der Holzkohlegrill anzünden. Auch die Glut hält bei hochwertigen Kohlen deutlich länger. Die Grillanzünder sollten unterhalb oder am Rand platziert und dann angezündet werden. Wie viele Anzünder notwendig sind, hängt vom Hersteller und der Menge an Holzkohle ab. Alternativ sind hier auch spezielle, flüssige Grillanzünder (jedoch kein Brennspiritus!) geeignet. Mit dem flüssigen Grillanzünder lässt sich die Kohle direkt tränken. Nach ein bis zwei Minuten ist die oberste Schicht gut durchgeweicht. Sie fängt nach dem Anzünden dadurch schneller an zu brennen. Diese klassischen Methoden dauern aber ohne Luftzufuhr recht lange. Viele Weber Grills haben eine Belüftung, die wie ein Kamin wirkt und Zug hineinbringt. Ist die nicht vorhanden, sollte Luft und damit Sauerstoff an die Glut kommen. Geeignet dafür sind:

• ein kabelloses Grillgebläse
• ein Grillföhn mit Handkurbel
• Mini-Flammenwerfer mit Bioethanol
• ein Fächer
• ein Blasebalg
• eine Radfusspumpe
• oder einfach eine Pappe

Bei der Dauer des Anzündens eines Holzkohlegrills trifft die Devise „weniger ist mehr“ eindeutig zu. Denn je größer die Menge an Holzkohle, desto länger dauert der Anzündvorgang. Schneller geht es, eine kleinere Menge Holzkohle vorzuheizen und dann, eventuell auch Briketts, nachzulegen. Mit 30 bis 45 Minuten Dauer ist beim einfachen Anzünden mit festen Grillanzündern zu rechnen. Reine Grillbriketts benötigen noch mehr Zeit. Bei Hochleistungsmethoden zur Luftzufuhr verkürzt sich die Zeit wiederum merklich. Grillgebläse mit hoher Leistung und Temperatur verkürzen den ganzen Vorgang auf zehn bis 20 Minuten.

Der Anzündkamin – mit dem Kamineffekt kinderleicht den Grill anzünden

Glühende Grillkohle

Glühende Grillkohle

Dieses Hilfsmittel funktioniert immer und überall. Unterwegs am See, zu Hause im hintersten Winkel des Gartens oder auf der Terrasse. Der Grillkamin benötigt keinen Strom und ist daher räumlich genauso flexibel wie der Holzkohlegrill selbst. So einfach geht es, den Grill mit dem Anzündkamin anzuzünden:

Der Grillrost wird zunächst entnommen. Dann kommen zwei bis drei geeignete Grillanzünder auf den Boden des Grills. Es gibt auch Grillkamine, bei denen die Hersteller zusätzliche Anzünder zwischen den Kohlen empfehlen. Auf die Anzünder oder je nach Modell, direkt auf den Grillboden, wird der Anzündkamin in der Schale des Grills platziert. Alternativ ist es auch möglich, den Grillkamin auf einem anderen, feuerfesten Untergrund anzuzünden. Dann kommt die Kohle in das Rohr hinein – oder eine Mischung aus Briketts und Holzkohle. Das bleibt jedem Griller selbst überlassen. Die Kohle glüht von unten nach oben durch, daher sollten Briketts besser unten liegen. Nach dem Anzünden der Grillanzünder dauert es dann je nach Kohlenart und Menge rund 20 bis 30 Minuten, bis alles durchgeglüht ist. Das ist daran zu erkennen, dass die Kohlen eine weisse Oberfläche haben. Danach werden die glühenden Kohlen aus dem Behälter in den Grillkorb gekippt. Grillhandschuhe empfehlen sich dazu, da der Griff heiss werden kann.

Was eignet sich nicht zum Anzünden eines Grills?

Flüssiger Spiritus ist zum Anzünden eines Grills absolut ungeeignet – die Gefahr, dass Stichflammen und Verpuffungen entstehen, ist zu gross. Die Rauchentwicklung ist hoch und die Chemikalien wandern ins Grillgut und verderben den Geschmack. Das Gleiche gilt auch für Benzin, Petroleum oder Terpentin. Spezielle Flüssiganzünder auf Paraffinbasis sind dagegen besser geeignet. Sie sollten allerdings vollständig verbrennen, bevor das Fleisch auf den Grill kommt.

Den Grill elektrisch anzünden – ganz ohne zusätzliche Grillanzünder

Den Grill können sogar Anfänger schnell und einfach mit einem elektrischen Grillanzünder anzünden. Er ist allerdings nur dort geeignet, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. Die Holzkohle oder Briketts kommen in die Grillschale. Der Grillanzünder wird einfach dazwischen geschoben. Oberhalb sollten Kohlen liegen, unterhalb noch mehr. Dann einfach den Stecker in die Steckdose stecken und rund zehn bis 20 Minuten warten. Die Metallschleife fängt schnell an zu glühen und entzündet selbstständig die umliegenden Kohlen. Einfach das Gerät vom Strom nehmen, herausziehen und der Grillspass kann beginnen.

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung – der eingebaute Grillanzünder

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung anzuzünden, ist sehr komfortabel. Die Kohle liegt dabei in der Grillschale. Eingebaute Ventilatoren sorgen für eine aktive Belüftung. So entzünden sich die Holzkohle oder die Briketts schneller. Sie brennt gleichmässiger, was wiederum die Qualmentwicklung deutlich reduziert. Die Luftzufuhr ist regelbar. Die Kohle glüht schneller vor. So lässt sich der Holzkohlegrill nahezu ohne Rauch anzünden. Die Aktivbelüftung zum Anzünden ohne Anzünder lässt sich über eine Batterie oder einen Akku betreiben. Mit der eingebauten Aktivbelüftung ist jeder in der Lage, den Holzkohlegrill ohne Grillanzünder kinderleicht anzünden.

Wer der glückliche Besitzer eines Weber Summit Charcoal Grill Centers ist, zündet die Holzkohle im Grill einfach per Knopfdruck mit der innovativen Snap-Jet-Gaszündung an. Wie ein Bunsenbrenner zündet der Gasbrenner die Holzkohle an. Glüht sie, erlischt der Gasbrenner und aus dem Grill wird ein reiner Holzkohlegrill für das Barbecue. Einfacher geht es nicht.

Grillieren mit einem Holzkohlengrill kann beinahe so einfach sein, wie mit einem Gasgrill. Je besser die Ausrüstung ist, desto schneller klappt es, die Holzkohle anzuzünden. Ob Kugelgrill oder Grillstation, ob Grill von Weber oder einer anderen Marke – Grillieren mit Holzkohle ist immer ein Erlebnis.

 

Shop Now: Anzündhilfen

Napoleon Anzündkamin

Napoleon Anzündkamin

Premium Hickory Pellets

Premium Hickory Pellets

Weber Anzündwürfel

Weber Anzündwürfel

 

Gegrillte Weihnachtsgans

 

74534009a3564ed6ad152d49d41ea543

1 Stück/e Junge Gans 2-3 Kilo
1 EL Majoran
2 Stück/e Äpfel, entkernt, grob gewürfelt
1 Stück/e Zwiebel, grob gewürfelt
1 Bund Petersilie, grob geschnitten
1 Stück/e Orange unbehandelt, grob gewürfelt
2 handvoll Sellerie, geschält, grob gewürfelt
2 handvoll Karotten, geschält, grob gewürfelt
2 handvoll Zwiebel, grob gewürfelt
1 Bund Rosmarin
1/2 Liter Suppe oder Gemüsefond
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Grill für indirekte mittlere Hitze (ca. 170°C) vorbereiten. Das Schmorgemüse mit allen seinen Zutaten in eine große Weber Style Grillform geben und unter die Gans am Drehspieß stellen, so dass das Ganslfett in der Grillform aufgefangen wird. Während des Grillens der Gans wird der braune Belag an der Innenseite der Grillform mit dem Bratensaft und einem Pinsel immer wieder abgewaschen. So bekommt die Sauce eine schöne braune und aromatische Farbe. Die küchenfertige Gans von innen und außen unter fließenden Wasser abspülen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen. Das sichtbare Fett entfernen, Flügel mit Küchengarn zusammenbinden – so können die Flügelspitzen beim Grillen nicht verbrennen. Damit das Fett beim Grillen ablaufen kann, muss die Haut auf der Unterseite der Flügel mehrmals mit einer Gabel eingestochen werden. Die Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer kräftig würzen, die Fülle in die Gans stopfen auf den Drehspieß stecken und über dem Schmorgemüse platzieren. Nach etwa einer Stunde das Ganslfett aus der Grillform abgießen, mit einem drittel des Schmorrgemüses durch eine Passiermühle drehen und in den Kühlschrank stellen. Das gekühlte Ganslfett später zu Brot reichen. Nun die Gans noch ca. zwei Stunden weiter grillen, bis die Kerntemperatur 83°C beträgt. Verwenden Sie den Weber Style Audiodigital-Thermometer, dieser kann während des gesamten Grillvorgangs im Grillgut bleiben und meldet sich per Sprachsignal, sobald die Gans die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das Martinigansl vom Grill nehmen und auf Schmorgemüse mit Rotkraut und Serviettenknödel anrichten. Tipp: Damit die Haut noch knuspriger wird, bestreichen Sie am Ende der Garzeit die Gans mit eiskaltem Wasser.