Grillfleisch marinieren – Unsere Profi Tipps

Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Während sich die verschiedenen Sorten im Geschmack, dem Fettgehalt und anderen Punkten unterscheiden, sind auch Marinaden unterschiedlich. Dabei ermöglichen diese erst, den Eigengeschmack des Fleisches zu ergänzen und die eigene Grillkreation somit zur vollkommenen. Mit unseren Tipps und Tricks sowie einigen Rezepten wird der eigene Grillabend in Ihrer Outdoor Küche zum gelungenen Erlebnis.

Tipps und Tricks für den Grill

Auch die beste Grillmarinade ist am Ende nur so gut wie das Fleisch, das mit ihr serviert wird. Je nach Art der Marinade und des Fleisches ist dabei auf verschiedene Punkte zu achten.

Grillspiesse marinierenWer beispielsweise Hühnerfleisch marinieren will, der sollte ein paar Franken mehr investieren, um Fleisch mit guter Qualität servieren zu können. Somit lassen sich gestreckte Produkte vermeiden, deren Geschmack um einiges fader ist als beispielsweise regionales Bio-Fleisch. Sowohl Hühner- als auch Schweinefleisch sollten beim Marinieren gut gewürzt werden. Dies garantiert, dass der eigentlich sanfte Geschmack durch die Marinade verstärkt wird.

Die Marinade für Rindfleisch hingegen sollte nur dezent gewürzt werden, um den charakteristischen Eigengeschmack nicht zu überdecken. Entsprechende Kräuter in der Marinade sollten demnach nur sparsam eingesetzt werden.

Wer aus seiner Marinade das Beste herausholen will, sollte das Fleisch ausreichend lange einlegen. Zwei Stunden sind dabei Mindestvoraussetzung. Die besten Ergebnisse bringt Fleisch, welches bereits einen Tag vorher in die Marinade gelegt wurde. Beim Grillieren sollte das Fleisch nicht direkt auf den Grill gelegt werden, da Zutaten wie Zucker und Honig schnell karamellisieren und schwarz werden. Stattdessen sollten Aluminiumschalen oder Schalen aus Edelstahl Verwendung finden. Diese verhindern auch, dass die Marinade in den Grill tropft und das Fleisch anbrennt. Zudem sollte das Fleisch nicht direkt aus dem Kühlschrank auf dem Grill gelegt werden, da sich bei zu hohen Temperaturunterschieden trockene Ränder bilden.

Grillmarinade –Rezeptideen

Unser Standardrezept

Um ohne viel Aufwand eine gute Grillmarinade zu zaubern, braucht es nicht viel. Bereits einfache Zutaten sind in der Lage, zusammen mit dem richtigen Fleisch einen aussergewöhnlichen Geschmack zu erzeugen. Als Basis dient dabei Olivenöl. Man nehme 150 ml, gebe 2 fein gehackte oder gepresste Knoblauchzehen sowie eine Zwiebel dazu und verrühre dies miteinander. Anschliessend mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt und die Standardmarinade ist fertig.

Je nach Geschmack kann diese mit Sojasosse, Paprikapulver, Kräutern oder Tomatenmark verfeinert werden. Da Olivenöl hohen Temperaturen relativ schnell seinen Geschmack verändert, sollte beim Grillieren darauf geachtet werden, dass der Grill nicht zu heiss ist.

Grillmarinade nach asiatischer Art

Man nehme etwa 100 ml Öl, eine Chilischote, den Saft und die Schale einer Zitrone, 6 Esslöffel Honig, 50 g geschälten und geriebenen Ingwer sowie 3 bis 4 gepresste Knoblauchzehen, 3 Esslöffel Fenchelsamen und 4 Esslöffel Koriander. Man verrühre alles gut miteinander und schmecke die Marinade mit Salz Pfeffer und ggf. etwas Sojasauce ab. Gerade für Geflügel ist dieses Geheimrezept ideal für jede Grillparty.

Grillmarinaden RezepteSteak-Marinade

Man nehme 100 ml Öl, 4 Esslöffel Rum, frische Chilisamen, eine Prise Zimt, etwas Pfeffer und Salz sowie eine gepresste Knoblauchzehe. Um den Steaks das perfekte Aroma zu verleihen, sollte gerade hier darauf geachtet werden, das Fleisch einen Tag vor der Zubereitung einzulegen, damit der Rum seinen vollen Geschmack entfalten kann.

Ein gelungener Grillabend, bei dem Fleisch im Vordergrund steht, ist ohne die richtige Marinade kaum denkbar. Je nach Art des Fleisches können insbesondere kräftige oder dezente Marinaden die ideale Ergänzung darstellen. Dabei sind Öl, Salz und Pfeffer immer dabei. Mit unseren Rezepten ist ein erfolgreicher Grillabend garantiert. Besonders interessant wird es, wenn die Vielfalt an Kräutern, Ölen und weiteren Zutaten entdeckt wird und nach und nach Zugang zur eigenen Grillküche findet.

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Das richtige Grillfleisch – Kaufratgeber

Ob bei einer spontanen Gartenparty, im kleinen Kreis am Wochenende oder um neue Rezepte zu testen – wir Schweizer lieben das Feeling des Outdoor-Grillierens im heimischen Garten! Neben dem Grill und passendem Grillzubehör ist natürlich das Grillgut ein unerlässlicher Faktor und die Qualität des Fleisches entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Doch woran lässt sich hochwertiges Fleisch eigentlich erkennen und welches ist für den Grill geeignet? Wir von Grilljack zeigen Ihnen, welche Lebensmittel bestens für die Zubereitung auf dem Grill geeignet sind und woran Sie erstklassige Lebensmittel erkennen können.

Qualitätsfleisch vom Metzger oder doch lieber aus dem Supermarkt?

BBQ Sauce

BBQ Sauce

Es ist Freitagnachmittag und für Samstag haben sich kurzfristig Freunde zu einer spontanen Grillparty angekündigt? Jetzt muss es natürlich schnell gehen und die notwendigen Lebensmittel müssen besorgt werden. Ihre erste Handlung sollte hierbei der Gang zum Metzger Ihres Vertrauens sein. In den Fleischerfachgeschäften wird noch nach alten Traditionen gearbeitet und Sie können sicher sein, dass Sie hochwertiges Qualitätsfleisch für Ihr Geld erhalten.

Haben Sie in Ihrer Umgebung keinen Metzger, dann lohnt sich ein Blick in die Fleischtheke des heimischen Supermarktes. Achten Sie hier jedoch besonders auf Sauberkeit, helle Schnittflächen, und quer zur Faser geschnittene Fleischstücke. Steaks und anderes Grillgut sollte zudem mindestens fingerdick sein – andernfalls trocknet das Fleisch beim Grillieren schnell aus und wird unangenehm zäh.

Zwei Dinge, die Sie beim Kauf im Supermarkt unbedingt vermeiden sollten, sind abgepacktes Fleisch und abgepacktes und bereits mariniertes Fleisch. Sonderangebote sind zwar preislich verlockend, Sie können aber von einem Steak für einen Euro nicht erwarten, dass es qualitativ hochwertig und ein absoluter Genuss ist. Das Problem bei bereits mariniertem Fleisch ist, dass sich Qualität und Alter nicht mehr bestimmen lassen und viele Anbieter versuchen, mittelmässige Qualität mit Marinade und Saucen zu verdecken.

So erkennen Sie hochwertiges Fleisch

Grillfleisch

Grillfleisch

Eine hohe Qualität lässt sich bereits an der Färbung des Fleisches erkennen: Rinderfleisch sollte in einem kräftigen Rot erstrahlen und weder bräunlich noch dunkel gefärbt sein. Schweinefleisch hingegen muss gleichmässig Rosa und nicht zu blass sein und gutes Geflügel ist fleischfarben anstatt Weiss. Das Fleisch sollte zudem nicht zu mager, aber auch nicht zu fett sein. Leicht mit Fett durchzogene Teilstücke sind ideal zum Grillieren. Fahles, dunkles oder sogar klebriges Fleisch zeugt davon, dass bereits übermässig viel Fleischsaft ausgetreten ist und es sich um mindere Qualität handelt. Finger weg!

Die Marinade macht’s

Anstatt bereits mariniertes Fleisch zu kaufen, können Sie die Herstellung der Marinade lieber zur spassigen Aufgabe für Ihre Kinder oder Freunde machen! So hat jeder das Gefühl, etwas zum Erfolg der Grillparty beigetragen zu haben und Sie als Grillmeister müssen sich nicht um alles kümmern. Je nach Ihren geschmacklichen Vorlieben können Sie ein gutes Olivenöl, Essig, Wein oder saure Sahne mit etwas Zitronensaft, frischen Kräutern, Knoblauch, Honig, Pfeffer, Meersalz, Currypulver oder Zwiebeln mischen und das Fleisch darin für einige Stunden einlegen. So wird das Fleisch beim Grillieren schön würzig und wunderbar zart.

Welches Fleisch eignet sich für den Grill?

Grundsätzlich können Sie jedes Stück Fleisch grillieren, dass auch in der Pfanne gebraten werden kann. Gepökeltes Fleisch, Kasseler, rote Würstchen und Bockwürste hingegen gehören nicht auf den Grill, da das Pökelsalz bei hohen Temperaturen giftige Substanzen entwickelt.

Ein absoluter Garant für geschmackvolles Grillgut sind saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende, Rinderhüfte oder der Hochrippe stammende Stücke sind besonders geschmacksintensiv und besitzen eine zarte Fettmaserung, sodass Sie nicht Gefahr laufen, dass das Grillgut austrocknet oder am Grillrost kleben bleibt. Die Stücke sollten zudem mindestens drei Zentimeter dick sein.

Für Anfänger am Grill hingegen ist Schweinefleisch wunderbar geeignet – Schweinenackensteaks und Stücke aus dem Rücken sind besonders beliebt und trocknen beim Grillvorgang kaum aus. Auch Schnitzel und schön dicke Koteletts sind in der Handhabung unkompliziert und benötigen nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Ein ausgeprägter Fettrand sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack.

Auch gut abgehangenes und quer zur Faser geschnittenes Lammfleisch, leckere Hähnchenschenkel und saftige Putenbrust sind eine richtige Delikatesse, wenn sie frisch vom Grill kommen. Da Lamm über einen recht strengen Geschmack verfügt, können Sie die Fettschicht vorher abschneiden, um die Strenge zu minimieren – dann muss das Fleisch jedoch mariniert werden, da es andernfalls austrocknet.

Sie sehen also: Die Investition von etwas mehr Zeit und Geld bei der Auswahl des Grillgutes lohnt sich durchaus – so wird Ihre nächste Grillparty im Garten mit Sicherheit zum absoluten Erfolg!

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Weber Master-Touch

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Pastrami Sandwich

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Zutaten für 4 Personen

3 TL Paprikapulver süß
3 TL Salz
2 TL brauner Zucker
2 TL Knoblauchpulver
3 TL Pfefferkörner schwarz
2 TL Senfsamen
2 TL Koriandersamen
1 kg Roastbeef ohne Fettrand
8 Scheibe/n Sauerteigbrot
4 Stück/e Pastrami in dünne Scheiben geschnitten
4 Stück/e Zwiebeln in dünne Streifen geschnitten
2 Scheibe/n Emmentaler
1 Stück/e reife Avocado in Scheiben
2 EL scharfer Senf
etwas Mayonnaise
etwas Rapsöl
2 handvoll Fire Spice Hickory Chips eingeweicht

Zubereitung

Zutaten für den Rub mörsern und mischen. Roastbeef damit einreiben und entweder vacumiert oder in einem Zipbeu¬tel verpackt über Nacht in den Kühlschrank legen. Grill für indirekte Hitze (100 – 110 °C, 20 Briquettes) vorheizen. Fleisch auflegen, Kerntemperaturfühler einstecken. Nach 10 Minuten eine Handvoll Fire Spice Hickory Chips dazu geben und nach einer halben Stunde eine weitere Handvoll. Das Fleisch grillieren bis eine Kerntemperatur von 60 °C erreicht ist, danach über Nacht in den Kühlschrank legen. Grill mit GBS Pfanne für direkte hohe Hitze (200 – 220 °C) vorheizen. Etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen, bis sie goldbraun sind. Die Brotscheiben mit Mayo und Senf bestreichen. Avocadoscheiben, Pastrami, Käse und Zwiebeln auf vier der Brote verteilen. Die restlichen Brotscheiben auflegen, von beiden Seiten 2 – 3 Minuten direkt angrillieren und sofort servieren.

Paella vom Grill

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4 EL Olivenöl
4 Stk Pouletunterschenkel
2 Stk mittelgrosse Zwiebeln, gehackt
2 Stk Knoblauchzehen, zerdrückt
200 g Rundkornreis
200 g Gemüsebrühe
3 g Piri Piri
1 kg Miesmuscheln
100 g Weisswein
6 Stk Tomaten
2 Stk rote Peperoni / Gemüsepaprika
4 Scheiben Seeteufel
8 Stk Riesenkrevetten / -garnelen mit Schale
1 Stk Zitrone(n), in Scheiben geschnitten
einige Safranfäden
Salz
Pfeffer aus der Mühle

VORBEREITUNG

Die Pouletschenkel mit Salz und Pfeffer würzen. Den Stielansatz der Tomaten kreisförmig herausschneiden, die Gemüsefrüchte vierteln, die gallertähnliche Masse mit den Kernen entfernen und hacken. Die Tomatenviertel in Würfel schneiden. Die Peperoni im kochenden Salzwasser 10 Minuten kochen, unter kaltem Wasser abschrecken, schälen, die Gemüsefrüchte halbieren, den Stielansatz und die Kerne entfernen, in Streifen schneiden.

ZUBEREITUNG

Die Gourmet-Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen. Die Pouletschenkel darin rundum anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenkerne zugeben und bei grosser Hitze rührbraten, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Reis, Safranfäden und Piri Piri zugeben, kurz mitdünsten, mit der Gemüsebrühe ablöschen, zugedeckt 10 Minuten bei mittlerer Flamme garen. Muscheln auf den Reis verteilen, Weisswein darüber giessen, weitere 5 Minuten zugedeckt kochen. Tomaten und Peperoni unterrühren, Krevetten und Seeteufel auf den Reis legen und bei schwacher Hitze 5 Minuten gar ziehen lassen. Die Paella mit den Zitronenscheiben garnieren.

 

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Gasgrill reinigen – darauf müssen Sie achten

Warum ist das Reinigen des Gasgrills wichtig?

Echte Grillfans grillieren nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Insbesondere in der warmen Jahreszeit ist der Grill oft pausenlos im Einsatz und bringt die schmackhaftesten Speisen hervor. Gasgrills sind von einfachen Ausführungen bis hin zu hochwertigen Geräten für dementsprechend höhere Anschaffungskosten erhältlich. Für dauerhaft gute Grillergebnisse und eine lange Lebensdauer des Gasgrills ist es notwendig, diesen in regelmässigen Abständen zu reinigen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein preiswertes oder ein hochwertiges Gerät handelt. Insbesondere Fett kann sich schnell festsetzen. Es frisst sich in das Material und kann dieses nachhaltig beschädigen. Von daher bedarf jeder Gasgrill einer guten Pflege – von innen wie auch von aussen.

Moderne Gasgrills gelten als sehr pflegeleicht und sind mit ein wenig Disziplin leicht sauber zu halten. Wir helfen Ihnen im Folgenden mit einigen hilfreichen Tipps zur Reinigung und Pflege des Gasgrills weiter, damit Sie auch wirklich lange Spass an Ihrem Gerät haben und das Grillieren in vollem Umfang geniessen können.

Gasgrill reinigen – so geht’s!

Ganz gleich, ob Sie während der Grillsaison täglich oder nur zu bestimmten Anlässen grillieren – ein sauberer Grill ist stets einsatzbereit und ermöglicht auch das ganz spontane Grillvergnügen. Zudem macht es einfach mehr Spass, auf einem gereinigten Grill zu grillieren. Hinzu kommt, dass die Reinigung eines Gasgrills weniger aufwändig ist wie zum Beispiel bei einem Holzkohlegrill. Wir zeigen Ihnen, welche einzelnen Arbeitsschritte zum Reinigen des Gasgrills notwendig sind und worauf Sie bei der Pflege achten müssen.

1. Vorbereitende Massnahmen vor dem Grillvorgang

Da während des Grillierens immer wieder Fett nach unten tropft, ist es ratsam, bereits vor der Zubereitung der Speisen auf dem Rost eine Alu-Tropfschale unter dem Brenner zu platzieren. Diese fängt Fett und kleine Speisereste, die sich beim Wenden von Fleisch und Co. gegebenenfalls lösen können, auf und erleichtert Ihnen damit die spätere aufwendige Reinigung und Entfettung des Bodens.

2. Grillrost säubern

Koenig Drahtbürste für Grillreinigung

Drahtbürste für die Grillreinigung

Grillrost manuell Reinigen

Ganz gleich, welche Art von Gasgrill Sie verwenden, der Grillrost sollte nach jedem Grillieren gereinigt werden. Je länger das aus dem Grillgut ausgetretene Fett am Rost haften bleibt, desto besser kann es sich festsetzen und desto schwieriger wird es später, dieses zu entfernen. 

Mit einer Edelstahlbürste kann der Grillrost nach dem Grillieren leicht abgebürstet werden. Zudem ist es empfehlenswert, diesen danach noch einmal mit einem schonenden Reiniger nachzureinigen. Dafür verwenden Sie entweder einen schonenden Spezialreiniger oder eine Lösung aus warmem Wasser mit einem Spritzer Spülmittel. Der Grillrost kann je nach Grösse entweder im Spülbecken oder auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Haben Sie einen sehr grossen Gasgrill, dann können Sie den Rost auch draussen im Garten oder auf der Terrasse mit einem Hochdruck- oder Dampfreiniger absprühen und von den Fettresten befreien.

Grillrost sauber brennen

Eine sehr beliebte und zuverlässige Methode zum Reinigen des Grillrostes beim Gasgrill ist das sogenannte Sauberbrennen. Dieses kann bei allen Geräten mit Deckel ganz einfach durchgeführt werden. Bei dieser Art von Reinigung wird der Grillrost einfach im Grill gelassen, der Deckel geschlossen und das Gerät auf die höchste Stufe eingestellt. Nach etwa 10 Minuten ist das überschüssige Fett verbrannt und fällt ganz von alleine vom Rost ab. Die Asche kann nun ganz einfach ausgefegt und der Grillrost noch einmal leicht abgebürstet werden.

3. Reinigung der abnehmbaren Teile

Für eine optimale Sauberkeit reinigen Sie anschliessend alle abnehmbaren Teile mit einer milden Seifenlauge, am besten mit einem schonenden Reinigungsmittel mit Zitrone. Auch ein sanftes Abreiben der einzelnen Teile mit einer Zitrone und anschliessendem Spülen mit warmem Wasser ist empfehlenswert, da die Säure der Zitrone Fette lösen und abbauen kann. Vermeiden Sie die Verwendung von starken Fettlösemitteln. Die meisten dieser chemischen Reiniger sind sehr scharf und können das Material unter Umständen beschädigen. Sollte es aufgrund sehr starker Verschmutzung vonnöten sein, auf ein stärkeres Mittel zurückzugreifen, dann sollte nur ein Reiniger verwendet werden, welcher ausdrücklich vom jeweiligen Hersteller empfohlen wird. Nach der Reinigung sollten alle Teile einzeln und gut belüftet zum Trocknen aufgestellt werden, zum Beispiel an einem windgeschützten Platz auf der überdachten Terrasse.

4. Reinigung des Hauptgerätes

Selbstverständlich muss auch das Hauptgerät in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Aus Sicherheitsgründen ist dieses vorher unbedingt von der Gasflasche abzuschliessen oder diese zumindest abzudrehen. Nun können die sichtbaren Teile des Gasgrills mit einem weichen Tuch und einem milden Reiniger abgewischt werden. Dieser Vorgang sollte ebenso wie das Reinigen des Grillrostes nach jedem Grillvorgang ausgeführt werden.

5. Reinigung der Brenner

Zwar ist es aufgrund der Flammabdeckung eher unwahrscheinlich, dass die Brenner verschmutzen, dennoch sollte auch hier mehrmals pro Grillsaison eine Reinigung durchgeführt werden, um eine optimale Funktionalität und lange Haltbarkeit des Gerätes zu gewährleisten. Überprüfen Sie den Brenner auf eventuell verstopfte Löcher und befreien Sie diese mit einem weichen Tuch, einem Pinsel oder vorsichtig mit einem kleinen spitzen Messer von Schmutzresten.

6. Lavastein austauschen

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Wird ein Gasgrill mit Lavasteinen verwendet, dann müssen diese in regelmässigen Abständen ausgetauscht werden, da sich das herunter tropfende Fett in die Steine einbrennen kann, wodurch beim Erhitzen wiederum giftige und unangenehm riechende Karzinogene entstehen können. Je nach Verschmutzungsgrad wird empfohlen, die Lavasteine nach etwa jeder 20. Grillsession auszutauschen.

Das sollten Sie beim Reinigen des Gasgrills grundsätzlich beachten:

  • Schliessen Sie das Hauptgerät beim Reinigen immer von der Gasflasche ab
  • Verwenden Sie nur milde, geruchslose Reinigungsmittel
  • Beachten Sie grundsätzlich die Herstellerhinweise und verwenden Sie nur Reinigungsmittel, welche von diesem empfohlen werden, um Materialbeschädigungen zu vermeiden
  • Zum Vermeiden von Verbrennungen ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert
  • Gehen Sie beim Entfernen von Verschmutzungen vorsichtig vor und vermeiden Sie ein grobes Abkratzen oder Abreiben
  • Vielgriller sollten den Gasgrill wenigstens einmal im Monat zerlegen und die einzelnen Teile gründlich reinigen. Bei Gelegenheitsgrillern ist eine Komplett-Reinigung alle drei Monate ausreichend

Fazit

Die Reinigung des Gasgrills ist bereits mit wenigen, einfachen Hausmitteln möglich und kann bei regelmässiger Anwendung die Lebensdauer der Geräte erhöhen. Neben der nachhaltigen Pflege des Materials wird damit auch die maximale Funktionalität des Gasgrills gewährleistet. Dem perfekten Grillvergnügen steht also nichts mehr im Wege.

GrillJack führt ein breites Sortiment hochwertiger Gasgrills verschiedener Top-Marken wie Napoleon, Outdoorchef, Weber und Broil King und bietet für jeden Bedarf das passende Modell.

Mit einer entsprechenden Reinigung und Pflege werden Sie lange Spass an Ihrem Gasgrill haben und Ihre Gäste während der Grillsaison mit kulinarischen Hochgenüssen unter freiem Himmel verwöhnen!

Holzkohlegrill anzünden – so geht es richtig

Saftige Steaks, zarter Fisch oder leckere Würstchen liegen auf dem Holzkohlegrill. Die Holzkohle glüht und gart das Grillgut mit dem unverwechselbaren und unnachahmlichen Geschmack des Holzkohlegrills. Das angenehme Raucharoma liegt in der Luft und bringt den Magen sanft zum Knurren. Grillieren mit Holzkohle ist rustikal, traditionell und noch immer einer der schönsten Arten Fleisch und andere Leckereien zuzubereiten.

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Holzkohlegrills gibt es in vielen Modellen. Offene Grills, BBQ Grills mit Deckel, Smoker oder Kugelgrills. Die Holzkohle kommt dabei unten in den Grill. Darüber platzieren Griller den Rost, je nach Grillgut und notwendiger Temperatur in unterschiedlicher Höhe. Lässt sich der Rost nicht Höhenverstellen, so kann die Höhe der Grillbriketts die Temperatur ebenfalls steuern. Direktes, aber vor allem indirektes Grillieren bringt den so beliebten und authentischen Rauchgeschmack in das Grillgut.

Aber auch die besten Holzkohlegrills zünden die Holzkohle nicht von alleine an. Profis bringen die Holzkohle in wenigen Minuten und ganz einfach zum Glühen. Wie auch Freizeitgriller am besten ihren Grill anzünden, zeigen die nachfolgenden Tipps. Mit diesen Anzündhilfen haben auch Anfänger von Anfang an Spass an dem Grillvergnügen mit ihrem Holzkohlegrill.

Holzkohlegrill anzünden mit Grillanzünder – Die klassische Art

Die Anleitung zum Grill anzünden ist ganz einfach. Zunächst entsteht aus Kohlen eine kleine Pyramide. Wichtig ist, je hochwertiger die Qualität des Brennmaterials ist, desto besser lässt sich der Holzkohlegrill anzünden. Auch die Glut hält bei hochwertigen Kohlen deutlich länger. Die Grillanzünder sollten unterhalb oder am Rand platziert und dann angezündet werden. Wie viele Anzünder notwendig sind, hängt vom Hersteller und der Menge an Holzkohle ab. Alternativ sind hier auch spezielle, flüssige Grillanzünder (jedoch kein Brennspiritus!) geeignet. Mit dem flüssigen Grillanzünder lässt sich die Kohle direkt tränken. Nach ein bis zwei Minuten ist die oberste Schicht gut durchgeweicht. Sie fängt nach dem Anzünden dadurch schneller an zu brennen. Diese klassischen Methoden dauern aber ohne Luftzufuhr recht lange. Viele Weber Grills haben eine Belüftung, die wie ein Kamin wirkt und Zug hineinbringt. Ist die nicht vorhanden, sollte Luft und damit Sauerstoff an die Glut kommen. Geeignet dafür sind:

• ein kabelloses Grillgebläse
• ein Grillföhn mit Handkurbel
• Mini-Flammenwerfer mit Bioethanol
• ein Fächer
• ein Blasebalg
• eine Radfusspumpe
• oder einfach eine Pappe

Bei der Dauer des Anzündens eines Holzkohlegrills trifft die Devise „weniger ist mehr“ eindeutig zu. Denn je größer die Menge an Holzkohle, desto länger dauert der Anzündvorgang. Schneller geht es, eine kleinere Menge Holzkohle vorzuheizen und dann, eventuell auch Briketts, nachzulegen. Mit 30 bis 45 Minuten Dauer ist beim einfachen Anzünden mit festen Grillanzündern zu rechnen. Reine Grillbriketts benötigen noch mehr Zeit. Bei Hochleistungsmethoden zur Luftzufuhr verkürzt sich die Zeit wiederum merklich. Grillgebläse mit hoher Leistung und Temperatur verkürzen den ganzen Vorgang auf zehn bis 20 Minuten.

Der Anzündkamin – mit dem Kamineffekt kinderleicht den Grill anzünden

Glühende Grillkohle

Glühende Grillkohle

Dieses Hilfsmittel funktioniert immer und überall. Unterwegs am See, zu Hause im hintersten Winkel des Gartens oder auf der Terrasse. Der Grillkamin benötigt keinen Strom und ist daher räumlich genauso flexibel wie der Holzkohlegrill selbst. So einfach geht es, den Grill mit dem Anzündkamin anzuzünden:

Der Grillrost wird zunächst entnommen. Dann kommen zwei bis drei geeignete Grillanzünder auf den Boden des Grills. Es gibt auch Grillkamine, bei denen die Hersteller zusätzliche Anzünder zwischen den Kohlen empfehlen. Auf die Anzünder oder je nach Modell, direkt auf den Grillboden, wird der Anzündkamin in der Schale des Grills platziert. Alternativ ist es auch möglich, den Grillkamin auf einem anderen, feuerfesten Untergrund anzuzünden. Dann kommt die Kohle in das Rohr hinein – oder eine Mischung aus Briketts und Holzkohle. Das bleibt jedem Griller selbst überlassen. Die Kohle glüht von unten nach oben durch, daher sollten Briketts besser unten liegen. Nach dem Anzünden der Grillanzünder dauert es dann je nach Kohlenart und Menge rund 20 bis 30 Minuten, bis alles durchgeglüht ist. Das ist daran zu erkennen, dass die Kohlen eine weisse Oberfläche haben. Danach werden die glühenden Kohlen aus dem Behälter in den Grillkorb gekippt. Grillhandschuhe empfehlen sich dazu, da der Griff heiss werden kann.

Was eignet sich nicht zum Anzünden eines Grills?

Flüssiger Spiritus ist zum Anzünden eines Grills absolut ungeeignet – die Gefahr, dass Stichflammen und Verpuffungen entstehen, ist zu gross. Die Rauchentwicklung ist hoch und die Chemikalien wandern ins Grillgut und verderben den Geschmack. Das Gleiche gilt auch für Benzin, Petroleum oder Terpentin. Spezielle Flüssiganzünder auf Paraffinbasis sind dagegen besser geeignet. Sie sollten allerdings vollständig verbrennen, bevor das Fleisch auf den Grill kommt.

Den Grill elektrisch anzünden – ganz ohne zusätzliche Grillanzünder

Den Grill können sogar Anfänger schnell und einfach mit einem elektrischen Grillanzünder anzünden. Er ist allerdings nur dort geeignet, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. Die Holzkohle oder Briketts kommen in die Grillschale. Der Grillanzünder wird einfach dazwischen geschoben. Oberhalb sollten Kohlen liegen, unterhalb noch mehr. Dann einfach den Stecker in die Steckdose stecken und rund zehn bis 20 Minuten warten. Die Metallschleife fängt schnell an zu glühen und entzündet selbstständig die umliegenden Kohlen. Einfach das Gerät vom Strom nehmen, herausziehen und der Grillspass kann beginnen.

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung – der eingebaute Grillanzünder

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung anzuzünden, ist sehr komfortabel. Die Kohle liegt dabei in der Grillschale. Eingebaute Ventilatoren sorgen für eine aktive Belüftung. So entzünden sich die Holzkohle oder die Briketts schneller. Sie brennt gleichmässiger, was wiederum die Qualmentwicklung deutlich reduziert. Die Luftzufuhr ist regelbar. Die Kohle glüht schneller vor. So lässt sich der Holzkohlegrill nahezu ohne Rauch anzünden. Die Aktivbelüftung zum Anzünden ohne Anzünder lässt sich über eine Batterie oder einen Akku betreiben. Mit der eingebauten Aktivbelüftung ist jeder in der Lage, den Holzkohlegrill ohne Grillanzünder kinderleicht anzünden.

Wer der glückliche Besitzer eines Weber Summit Charcoal Grill Centers ist, zündet die Holzkohle im Grill einfach per Knopfdruck mit der innovativen Snap-Jet-Gaszündung an. Wie ein Bunsenbrenner zündet der Gasbrenner die Holzkohle an. Glüht sie, erlischt der Gasbrenner und aus dem Grill wird ein reiner Holzkohlegrill für das Barbecue. Einfacher geht es nicht.

Grillieren mit einem Holzkohlengrill kann beinahe so einfach sein, wie mit einem Gasgrill. Je besser die Ausrüstung ist, desto schneller klappt es, die Holzkohle anzuzünden. Ob Kugelgrill oder Grillstation, ob Grill von Weber oder einer anderen Marke – Grillieren mit Holzkohle ist immer ein Erlebnis.

 

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Weber Anzündwürfel

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Gegrillte Weihnachtsgans

 

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1 Stück/e Junge Gans 2-3 Kilo
1 EL Majoran
2 Stück/e Äpfel, entkernt, grob gewürfelt
1 Stück/e Zwiebel, grob gewürfelt
1 Bund Petersilie, grob geschnitten
1 Stück/e Orange unbehandelt, grob gewürfelt
2 handvoll Sellerie, geschält, grob gewürfelt
2 handvoll Karotten, geschält, grob gewürfelt
2 handvoll Zwiebel, grob gewürfelt
1 Bund Rosmarin
1/2 Liter Suppe oder Gemüsefond
etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Grill für indirekte mittlere Hitze (ca. 170°C) vorbereiten. Das Schmorgemüse mit allen seinen Zutaten in eine große Weber Style Grillform geben und unter die Gans am Drehspieß stellen, so dass das Ganslfett in der Grillform aufgefangen wird. Während des Grillens der Gans wird der braune Belag an der Innenseite der Grillform mit dem Bratensaft und einem Pinsel immer wieder abgewaschen. So bekommt die Sauce eine schöne braune und aromatische Farbe. Die küchenfertige Gans von innen und außen unter fließenden Wasser abspülen und mit Küchenpapier sorgfältig trocken tupfen. Das sichtbare Fett entfernen, Flügel mit Küchengarn zusammenbinden – so können die Flügelspitzen beim Grillen nicht verbrennen. Damit das Fett beim Grillen ablaufen kann, muss die Haut auf der Unterseite der Flügel mehrmals mit einer Gabel eingestochen werden. Die Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer kräftig würzen, die Fülle in die Gans stopfen auf den Drehspieß stecken und über dem Schmorgemüse platzieren. Nach etwa einer Stunde das Ganslfett aus der Grillform abgießen, mit einem drittel des Schmorrgemüses durch eine Passiermühle drehen und in den Kühlschrank stellen. Das gekühlte Ganslfett später zu Brot reichen. Nun die Gans noch ca. zwei Stunden weiter grillen, bis die Kerntemperatur 83°C beträgt. Verwenden Sie den Weber Style Audiodigital-Thermometer, dieser kann während des gesamten Grillvorgangs im Grillgut bleiben und meldet sich per Sprachsignal, sobald die Gans die gewünschte Temperatur erreicht hat. Das Martinigansl vom Grill nehmen und auf Schmorgemüse mit Rotkraut und Serviettenknödel anrichten. Tipp: Damit die Haut noch knuspriger wird, bestreichen Sie am Ende der Garzeit die Gans mit eiskaltem Wasser.

Spareribs auf dem Gasgrill: Garantierter Rippchen Genuss

Das nordamerikanische Barbecue wäre nicht das, was es heute ist, ohne die weltweit bekannten Spareribs. Die herzhaften Rippchen eignen sich immer, um bei Freunden und Nachbarn zu Punkten. Das köstlich sündige Grillgericht wird immer beliebter und auf einem Gasgrill gerät das Ganze mit den richtigen Utensilien im Handumdrehen zu einem verführerisch duftenden Fleischgericht mit dem typisch rauchigen Aroma nach dem US Vorbild.

Welche Fleischqualität wird für Spareribs benötigt?

BBQ Spareribs

BBQ Spareribs

Besuchen Sie den Metzger Ihres Vertrauens und fragen Sie nach Spareribs. Den Gang zum Supermarkt sollten Sie hier nicht einschlagen, denn nur hochwertiges Fleisch im richtigen Schnitt sorgt für glückliche und zufriedene Gäste.
Der Rohschnitt aus den Rippchen des Schweinebauchs inkl. den Rib Tips ist genau richtig, wenn Sie schmackhafte Spareribs zubereiten möchten. Nach US-Amerikanischem Vorbild sind aber auch hierzulande schon eine Vielzahl Metzger mit den Zuschnitten vertraut. Folgende Auswahl steht zur Verfügung:

  • Babybackribs oder Loin Ribs genannt. Dabei handelt es sich nicht um Spareribs im eigentlichen Sinne. Viel mehr sind es Rippenknochen aus dem Kotelett Zuschnitt zwischen Rücken und Bauch und ergeben ein saftiges, zartes und fleischiges Aroma. Es befindet sich aber nicht so viel Fleisch zwischen den Knochen wie bei den Spareribs. Der Fettgehalt liegt dafür unter dem, der amerikanischen Köstlichkeit.
  • St. Louis Cut Ribs stammen vom Schweinebauch und sind bissfester als die Loin Ribs. Im Rohzuschnitt ist noch das Knorpelteil vorhanden, dass vor dem Grillen entfernt werden muss. Sie werden für BBQ Meisterschaften verwendet, am heimischen Grillgerät werden sie nicht häufig eingesetzt, denn sie haben meist sehr wenig Fleisch auf den Rippen, sehen dafür aber optisch hervorragend aus.
  • Spareribs stehen nicht so eng zusammen wie die Loin Ribs und haben zwischen den Knochen viel Fleisch mit hohem Fettgehalt. Eine typische Dreiecksform zeichnet sie aus und sie haben ein geschmacksintensives Aroma und saftige Rippen. Perfekt zum Grillen mit Gas und auf Grund der unterschiedlichen Schweinerassen, wie zum Beispiel dem Livar Schwein aus der niederländischen Provinz Limburg, können Sie variantenreiche Geschmacksrichtungen zusammenstellen.

Wie entferne ich die Silberhaut vom Knochen?

Mit einem schmalen Löffelstiel am zweiten Knochen einer Fleischseite ansetzen und vorsichtig unter die Silberhaut gelangen. Dann den Knochen entlangfahren und dabei die Haut nicht durchstossen oder einreissen. Sobald der Löffel auf der anderen Seite sichtbar wird, kann man die Haut vorsichtig abheben. Dafür nehmen Sie ein Stück Küchenpapier und ziehen beherzt die Haut von den Rippen ab.

Dann alles überschüssige Fett entfernen, ebenso Sehnen und Bindegewebe. Aber nur die groben Fettzellen entfernen, das restliche Fett schmilzt beim Grillen und macht die Spareribs schön zart und saftig. Nach Knochenstückchen absuchen und ab damit in die Marinade.

Wie stelle ich die perfekte Marinade her?

Natürlich wird auch die Marinade für das hochwertige Fleisch selbst zubereitet. Sie ist sozusagen, das i-Tüpfelchen für den rundum gelungenen BBQ-Style und lässt sich in vielfältiger Weise zubereiten.

Grundzutaten für Marinaden

  • Öl
  • Passierte Tomaten
  • Honig oder Ahornsirup
  • Brauner Rohrzucker
  • Chilipulver für die Schärfe
  • Sojasauce
  • Apfelsaft oder Ananassauce für die Säure, macht das Fleisch schön mürbe

Und schon kann es losgehen, denn bei der Zubereitung der Marinade entscheiden allein der persönliche Geschmack und individuelle Vorlieben. Es geht nicht um das Abzählen von Esslöffeln, sondern um Geschmack und Laune. Probieren Sie einiges aus und verwenden sie die von uns vorgegebenen Grundzutaten. Auf jeden Fall müssen alle Zutaten gut vermischt werden und das Fleisch damit gut einmassiert werden. Dann über Nacht im Kühlschrank schön durchziehen lassen.

Das Spareribs Rezept der etwas anderen Art!

Für „Spareribs aus der Hölle“ benötigen Sie:

2 Stück Spareribs, die oben genannten Grundzutaten für die Marinade und zusätzlich 2 Esslöffel Tabasco dazugeben. Mit dem Honig das Fleisch glasieren. Sie können auch mit einer Trockenmarinade, einem Rub, das Fleisch marinieren. Diese Mischungen gibt es fertig zu kaufen und mit dem im Fleisch enthaltenen Wasser werden die Gewürze durchweicht und bleiben am Fleisch haften. Nach dem Bestreuen für ca. 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Und schon kann es auf das Grillgerät gehen.

Rezept für Spareribs Marinade

Auch die wird vom Grillmeister aus frischen Zutaten hergestellt und setzt sich wie folgt zusammen:

BBQ Sauce

BBQ Sauce

4 Zwiebeln
400 ml Tomatenketchup
8 Esslöffel Honig
4 Esslöffel brauner Zucker
4 Esslöffel Kräuteressig
2 Esslöffel Worcestersosse
Salz & Pfeffer
Chiliflocken
Pflanzenöl

Klein gehackte Zwiebeln in einem Topf mit etwas Öl andünsten und anschliessend mit dem braunen Zucker karamellisieren. Alle anderen Zutaten dazugeben und aufkochen lassen. Mit Gewürzen nach Gusto abschmecken.

Spareribs Grillmethoden

Hier gibt es nur eine richtige Antwort: Indirektes Grillen mit Gas. Nur so erreicht die Hitze nicht direkt das Fleisch, sondern wird durch die vom Deckel reflektierte Hitze, sanft umströmt und gart schonend bis zum perfekten Höhepunkt. Als Tipp stellen Sie eine feuerfeste Schale mit Wasser unter die Rippchen, so kann das Fett aufgefangen werden.

Welches Grillgerät ist geeignet?

Jeder Gasgrill mit Deckel kann grundsätzlich zum Grillen von Spareribs verwendet werden, jedoch sollte er mindestens 2 Brenner haben. Rundum gelingt es aber mit einem hochwertigen Gerät mit zusätzlicher Ausstattung. Sie wollen das typische Raucharoma? Dann muss es ein Gasgrill sein der mit Utensilien zum Räuchern, wie mit einer Räucherbox für Räucherchips ausgestattet ist. Wichtig aber ist die indirekte Garmethode. Idealerweise verwenden Sie einen Niedertemperatur Gasgrill. Optional können Sie auch Räucherchips einlegen und die Rippchen über 3 Stunden bei ca. 105 Grad räuchern. Damit bekommen Sie das vollwürzige und typische BBQ Aroma.

Schritt für Schritt zum Spareribs Glück:

Die marinierten Rippchen mit etwas Öl beträufeln und zum Vorgaren in Alufolie einwickeln. Mit geschlossenem Deckel bei einer Temperatur von ca. 130 Grad Celsius ca. 60 Minuten garen. Danach das Fleisch aus der Folie entfernen und auf den Rost legen. Deckel schliessen und die Temperatur nach Bedarf etwas nach unten regeln. Mit einem Fleischthermometer jetzt regelmässig die Kerntemperatur kontrollieren. Wer sein Fleisch leicht rosa mag, nimmt das Fleisch bei 65 Grad raus. Gut durch sind die Rippchen bei einer Kerntemperatur von 85 Grad Celsius.

Tipp für megaleckere Spareribs vom Gasgrill, die dazu noch sehr schnell zubereitet sind:

Die 40-40-40 Methode

40 Minuten indirekt bei 150 Grad Grillen und Smoken (mit speziellem Einsatz)
40 Minuten bei 190 Grad indirekt und mit geschlossenem Deckel indirekt garen
40 Minuten bei 120 Grad indirekt glasieren

Fazit

Bei Grilljack erhalten Sie nicht nur hochwertige Grillstationen für die Outdoor Küche, sondern auch Outdoor Grills mit Gas für das ganzjährige Grillen unter dem freien Himmel. Geniessen Sie typische BBQ Spezialitäten, mit oder ohne typisches Raucharoma und holen Sie sich die ultimative Beratung vom Experten für Grillen im Freien.

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Outdoorchef Ambri 480 G

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Napoleon Rogue®

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Weber Q 2200 Station

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Bildquellen: ©Brent Hofacker | © fahrwasser | fotolia.com

Spanferkelkeule by Weber

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Zutaten für 6 Personen
2,5 – 3 kg Spanferkelkeule mit Knochen
12 Zweig/e Rosmarin
6 Zehe/n Knoblauch
4 Stück/e Mittelgrosse Zwiebeln, grob geschnitten
etwas Salz, Pfeffer, Muskat
2 handvoll Kirschholzchips (mindestens ½ Stunde eingeweicht)
10 Stück/e Wacholderblüten, zerdrückt
2 Flasche/n Schwarzbier

Zubereitung

1. Die Kohle im Grill im Minionring mit ein paar angezündeten Briquettes am Anfang anordnen. 2. Die Haut der Keule rautenförmig einschneiden. Danach die Keule von allen Seiten mit Salz und kleine Löcher in das Fleisch der Keule stechen. 3. In die Wasserschale des Grills Zwiebel, Bier, Wacholder und 2-3 Liter Wasser geben. Spanferkel auf den Rost legen (110-120 °C) und eine Handvoll Chips auf die Glut geben. Eine Stunde später eine weitere Handvoll nachlegen. 4. Die Keule ist gar bei einer Kerntemperatur von 75 °C. Danach 10-15 Minuten ruhen lassen und servieren.

Grill reinigen – So geht es richtig

Die Temperaturen steigen, die Sonne lacht unermüdlich vom Himmel und im Garten blühen die Blumen – genau die richtige Zeit, um den geliebten Grill wieder in Betrieb zu nehmen und Familie und Freunde zu einer fröhlichen Grillparty einzuladen. Was im ersten Moment nach einem fabelhaften Abend klingt, verursacht bei vielen Grillfans jedoch eher Herzrasen und schwitzige Hände, denn nach einem Grillfest folgt schliesslich die Reinigung des Grillgerätes. Jedoch naht Hilfe, denn mit unseren Tipps & Tricks rund um das Thema Reinigung und Pflege können Sie das Grillieren mit Ihren Liebsten in vollen Zügen geniessen und die Reinigung erledigt sich fast von selbst!

Tipps & Tricks rund um die Reinigung Ihres Grills

Die Basics der Grillreinigung

Dass die Reinigung eines Grills nicht gerade eine vergnügliche Angelegenheit ist – darüber muss man nicht streiten. Jedoch verringern Sie die zu investierende Zeit erheblich, wenn Sie Ihrem Grill regelmässig ein gewisses Mass an Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Drahtbürste zum Grill reinigenDoch wie oft muss der Grill überhaupt gesäubert werden? Putzmuffel können nun aufatmen: Es ist absolut nicht notwendig, das Gerät nach jeder Benutzung vollständig von innen und aussen zu säubern. Beschränken Sie sich nach dem Grillieren einfach auf die essentiellen Punkte wie die Säuberung von Grillrost, Fettauffangschale und die Beseitung von Kohle / Asche. Die Komplettreinigung des gesamten Grills sollten Sie bestmöglich ein Mal pro Saison einplanen, bei seltener Benutzung genügt dies auch ein Mal im Jahr.

 

Wie und womit gelingt die Reinigung am besten?

Grillfans weltweit schwören auf die Methode, Fleischrückstände und Verkrustungen im Grill und am Rost einfach ausbrennen zu lassen. Dabei wird das Grillgerät nach der Benutzung ordentlich aufgeheizt, wobei die im Grill haftenden Überbleibsel der Grillparty einfach verbrennen. Im Anschluss wird der noch warme Rost mit einer Grillbürste behandelt und Rückstände werden mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt – voilá. Die Aussenseiten sollten Sie ebenfalls mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und für die jährliche Putzaktion eignen sich Reinigungs- und Hausmittel.

Die richtige Reinigung des Grills – Schritt für Schritt

Ob Sie nun mit Holzkohle, Gas oder komplett elektrisch Grillieren: Die Reinigung der jeweiligen Geräte unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten. Zunächst starten wir mit der Säuberung eines Holzkohlegrills, da diese Form des Grillierens nach wie vor der absolute Favorit ist.

Reinigung eines Holzkohlegrills

  1. Warten Sie, bis der Grill und auch die Kohle vollständig erkaltet sind
  2. Entsorgen Sie die kalte Kohle – hierfür eignen sich verzinkte Eimer mit Deckel hervorragend
  3. Entfernen Sie die übrig gebliebene Asche im Kessel und leeren Sie anschliessend auch die Aschebox
  4. Vergewissern Sie sich, dass die Lüftungsschlitze frei sind
  5. Spezial-Tipp: Wickeln Sie den Grillrost nun in feuchtes Zeitungspapier ein und lassen Sie den eingewickelten Rost ein paar Stunden liegen – gerne auch über Nacht
  6. Nach einigen Stunden oder auch am nächsten Tag entfernen Sie das Zeitungspapier einfach und wischen den Rost mit einem Stahlschwamm und einem Wasser-Spülmittel-Gemisch sauber

Reinigung eines Elektrogrills

  1. Warten Sie, bis der gesamte Grill vollständig erkaltet ist
  2. Vergewissern Sie sich unbedingt, dass der Netzstecker gezogen ist, um einen Kurzschluss zu vermeiden
  3. Entnehmen Sie die Wasserwanne und spülen Sie diese einfach unter laufendem Wasser und mit etwas Spülmittel ab
  4. Den Grillrost befreien Sie mit einer handelsüblichen Bürste (keine Stahlwolle!) von übrig gebliebenen Verschmutzungen
  5. Bei der Reinigung der Heizelemente ist etwas Feinmotorik erforderlich – Rückstände und Schmutz sollten Sie vorsichtig abkratze
  6. Im Anschluss empfiehlt es sich, mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel sowohl innen als auch aussen grob über zu wischen

Reinigung eines Gasgrills

Wir möchten nicht behaupten, dass die Methode des Ausbrennens die einzig Wahre ist, Fakt ist jedoch, dass das Ausbrennen sowohl zeitsparend als auch ungemein effektiv ist. Folgen Sie einfach unserer Anleitung und Ihr Gasgrill wird Ihnen lange Zeit viel Freude bereiten.Koenig Drahtbürste für Grillreinigung

  1. Warten Sie, bis der gesamte Grill vollständig erkaltet ist
  2. Entfernen Sie die Fettauffangschale und das Sammelbecken und reinigen Sie beides mit Wasser und etwas Spülmittel
  3. Öffnen Sie den Deckel Ihres Gasgrills, schalten Sie den Brenner an und betätigen Sie die Zündung
  4. Schliessen Sie den Deckel
  5. Die Rückstände wandeln sich nun in Asche um, wodurch Rauch entsteht
  6. Der Prozess dauert in der Regel 20 – 30 Minuten, während dessen Sie den Grill in Ruhe sein Werk vollbringen lassen
  7. Sobald kein Rauch mehr austritt, ist der Gasgrill ausgebrannt – schalten Sie das Gerät aus und öffnen Sie nun wieder den Deckel
  8. Mit einer Edelstahlbürste entfernen Sie die letzten Überreste und bürsten den Grillrost vollständig ab
  9. Spezialtipp: Benetzen Sie ein Küchentuch mit Öl und verstreichen Sie dieses auf dem Rost – überschüssige Asche wird entfernt, es bildet sich eine Antihaftbeschichtung und der Grillrost wird dank des Öls gepflegt
  10. Als zusätzlichen Schritt sollten Sie sowohl den Kessel als auch die Brenner ein Mal pro Saison abbürsten

Die Reinigung des Grills mit Hausmitteln – wie effektiv sind sie wirklich?

Spülmittel, Zeitungspapier, Zucker, Backpulver und Küchenpapier. All dies sind Dinge, die sich in fast jedem gut sortierten Haushalt befinden und die laut Grillfans hervorragend zur schnellen Beseitigung von Grillrückständen geeignet sein sollen. Doch funktionieren sie wirklich?

Feuchtes Zeitungspapier: Ein wahres Wundermittel, um Verkrustungen zu beseitigen. Aufgrund der Feuchtigkeit und der Druckerschwärze werden die festklebenden Überreste einfach aufgeweicht und lassen sich im Nachgang spielend leicht abbürsten. Eine Einwirkzeit von mindestens 3 Stunden ist bei dieser Methode empfohlen. Zeitungspapier ist für diese Methode besonders empfehlenswert, da es Feuchtigkeit über lange Zeit speichert.

Alufolie: Sollten Sie mal keine Bürste zur Hand haben, können Sie die Überreste auch mit etwas zusammengeknüllter Alufolie entfernen. Allerdings ist das Schrubben mit Alufolie etwas zeitaufwendiger und anstrengender als mit einer entsprechenden Bürste.

Spülmittel: Was bei dreckigem Geschirr funktioniert, klappt auch wunderbar bei allen möglichen Grillgeräten. Das Spülmittel neutralisiert Öl und Fett, sodass sich die Rückstände ohne grosse Bemühungen vom Grill entfernen lassen.

Backpulver: Mit dem kleinen Helfer namens Backpulver erstrahlt der Grillrost bereits nach einer Nacht wieder im neuen Glanz. Dazu geben Sie den Rost einfach in einen wasserdichten Behälter, bestreuen ihn mit ausreichend Backpulver und bedecken alles mit Wasser. Die chemische Reaktion zwischen Wasser und Backpulver sorgt dafür, dass das Fett gelöst wird und Sie die Verkrustungen danach einfach abbürsten können.

Apfelessig & Zucker: Diese beiden sind wahre Fettkiller und bekommen jeden Grill im Handumdrehen wieder sauber. Mischen Sie dafür 400 ml Apfelessig mit 4 Esslöffeln Zucker und besprühen Sie den noch heissen Grillrost grosszügig. Sobald der Rost erkaltet ist, lassen sich die Verschmutzungen ohne Probleme abnehmen.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass Sie mit wenig Aufwand, kinderleichten Techniken und Hausmitteln, die sich in jeder Küche befinden, Ihren Grill im Nu wieder auf Vordermann bringen können – er wird es Ihnen danken! Und wenn wir mal ehrlich sind, macht ein sauberer Grill im Garten auch optisch einiges her.

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