Reinigung eines Big Green Eggs

Sie sollten niemals vergessen, das Big Green Egg vor/oder nach jedem gebrauch gründlich zu reinigen. Die Reinigung des EGGs ist kein grosser Aufwand, sorgt aber dafür, dass Sie länger Freude an Ihrem EGG haben und dass die Gerichte besser schmecken. Sehen Sie sich das Anleitungsvideo an oder lesen Sie unsere Reinigungstipps.

Reinigung vor der Benutzung: Die alte Asche entfernenReinigen

Bevor die das EGG anzünden, sollten Sie die alte Asche aus der Keramik-Basis des EGGs entfernen. So können Sie die Temperatur des EGGs länger konstant halten und haben die Zubereitung der

Gerichte besser unter Kontrolle. Verwenden Sie den Ascheschieber um eventuell noch brauchbare Holzkohle von der Asche zu trennen und die Holzkohle gleichmässig zu verteilen. Verwenden Sie danach die Ascheschaufel, um die Asche über das Zuluftventil in der Keramik-Basis einfach und sauber aus dem EGG zu entfernen.

 

 

 

Reinigung nach der Benutzung: Essenreste entfernen

Entfernen Sie nach jeder Benutzung des EGGs eventuelle Essensreste, die auf dem Rost oder im EGG zurückgeblieben sind. Heizen Sie das EGG dazu noch einmal auf eine Temperatur von circa 300 °C auf oder verwenden Sie eines unserer Praktischen Zubehörteile:

Reinigen1

– Die Grillrost-Spiralbürste (mit der Sie nach dem EGGen den Edelstahlrost oder den Gusseisenrost reinigen können)

– Den Grillrostschaber (mit dem Sie schon währen des EGGens den Rost von Essensresten befreien können)

– Den Grillrostschrubber (mit dem Sie während oder nach dem EGGen die Grillroste schrubben können)

– Den doppelten Grillrostschrubber (für die noch schnellere Reinigung des Grillrostes, ConvEGGtors oder Backsteins)

– Bei jedem Aufheizen werden alle noch vorhandenen Bakterien durch die Hitze beseitigt.

 

 

 

Schimmelbildung vermeidenReinigen3

Sie werden das EGG voraussichtlich eine Zeitlang nicht verwenden? Dann setzten Sie weder die Abdeckkappe noch das Abluftventil auf den Keramik-Schornstein und lassen Sie das Zuluftventil in der Keramik-Basis weit geöffnet. So vermeiden Sie eine eventuelle Schimmelbildung im EGG. Sollte sich dennoch einmal Schimmel im EGG gebildet haben, lässt er sich durch einmaliges kräftiges Aufheizen entfernen.

 

 

 

Video zur Reinigung und pflege:

 

Das richtige Grillfleisch – Kaufratgeber

Ob bei einer spontanen Gartenparty, im kleinen Kreis am Wochenende oder um neue Rezepte zu testen – wir Schweizer lieben das Feeling des Outdoor-Grillierens im heimischen Garten! Neben dem Grill und passendem Grillzubehör ist natürlich das Grillgut ein unerlässlicher Faktor und die Qualität des Fleisches entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Doch woran lässt sich hochwertiges Fleisch eigentlich erkennen und welches ist für den Grill geeignet? Wir von Grilljack zeigen Ihnen, welche Lebensmittel bestens für die Zubereitung auf dem Grill geeignet sind und woran Sie erstklassige Lebensmittel erkennen können.

Qualitätsfleisch vom Metzger oder doch lieber aus dem Supermarkt?

BBQ Sauce

BBQ Sauce

Es ist Freitagnachmittag und für Samstag haben sich kurzfristig Freunde zu einer spontanen Grillparty angekündigt? Jetzt muss es natürlich schnell gehen und die notwendigen Lebensmittel müssen besorgt werden. Ihre erste Handlung sollte hierbei der Gang zum Metzger Ihres Vertrauens sein. In den Fleischerfachgeschäften wird noch nach alten Traditionen gearbeitet und Sie können sicher sein, dass Sie hochwertiges Qualitätsfleisch für Ihr Geld erhalten.

Haben Sie in Ihrer Umgebung keinen Metzger, dann lohnt sich ein Blick in die Fleischtheke des heimischen Supermarktes. Achten Sie hier jedoch besonders auf Sauberkeit, helle Schnittflächen, und quer zur Faser geschnittene Fleischstücke. Steaks und anderes Grillgut sollte zudem mindestens fingerdick sein – andernfalls trocknet das Fleisch beim Grillieren schnell aus und wird unangenehm zäh.

Zwei Dinge, die Sie beim Kauf im Supermarkt unbedingt vermeiden sollten, sind abgepacktes Fleisch und abgepacktes und bereits mariniertes Fleisch. Sonderangebote sind zwar preislich verlockend, Sie können aber von einem Steak für einen Euro nicht erwarten, dass es qualitativ hochwertig und ein absoluter Genuss ist. Das Problem bei bereits mariniertem Fleisch ist, dass sich Qualität und Alter nicht mehr bestimmen lassen und viele Anbieter versuchen, mittelmässige Qualität mit Marinade und Saucen zu verdecken.

So erkennen Sie hochwertiges Fleisch

Grillfleisch

Grillfleisch

Eine hohe Qualität lässt sich bereits an der Färbung des Fleisches erkennen: Rinderfleisch sollte in einem kräftigen Rot erstrahlen und weder bräunlich noch dunkel gefärbt sein. Schweinefleisch hingegen muss gleichmässig Rosa und nicht zu blass sein und gutes Geflügel ist fleischfarben anstatt Weiss. Das Fleisch sollte zudem nicht zu mager, aber auch nicht zu fett sein. Leicht mit Fett durchzogene Teilstücke sind ideal zum Grillieren. Fahles, dunkles oder sogar klebriges Fleisch zeugt davon, dass bereits übermässig viel Fleischsaft ausgetreten ist und es sich um mindere Qualität handelt. Finger weg!

Die Marinade macht’s

Anstatt bereits mariniertes Fleisch zu kaufen, können Sie die Herstellung der Marinade lieber zur spassigen Aufgabe für Ihre Kinder oder Freunde machen! So hat jeder das Gefühl, etwas zum Erfolg der Grillparty beigetragen zu haben und Sie als Grillmeister müssen sich nicht um alles kümmern. Je nach Ihren geschmacklichen Vorlieben können Sie ein gutes Olivenöl, Essig, Wein oder saure Sahne mit etwas Zitronensaft, frischen Kräutern, Knoblauch, Honig, Pfeffer, Meersalz, Currypulver oder Zwiebeln mischen und das Fleisch darin für einige Stunden einlegen. So wird das Fleisch beim Grillieren schön würzig und wunderbar zart.

Welches Fleisch eignet sich für den Grill?

Grundsätzlich können Sie jedes Stück Fleisch grillieren, dass auch in der Pfanne gebraten werden kann. Gepökeltes Fleisch, Kasseler, rote Würstchen und Bockwürste hingegen gehören nicht auf den Grill, da das Pökelsalz bei hohen Temperaturen giftige Substanzen entwickelt.

Ein absoluter Garant für geschmackvolles Grillgut sind saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende, Rinderhüfte oder der Hochrippe stammende Stücke sind besonders geschmacksintensiv und besitzen eine zarte Fettmaserung, sodass Sie nicht Gefahr laufen, dass das Grillgut austrocknet oder am Grillrost kleben bleibt. Die Stücke sollten zudem mindestens drei Zentimeter dick sein.

Für Anfänger am Grill hingegen ist Schweinefleisch wunderbar geeignet – Schweinenackensteaks und Stücke aus dem Rücken sind besonders beliebt und trocknen beim Grillvorgang kaum aus. Auch Schnitzel und schön dicke Koteletts sind in der Handhabung unkompliziert und benötigen nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Ein ausgeprägter Fettrand sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack.

Auch gut abgehangenes und quer zur Faser geschnittenes Lammfleisch, leckere Hähnchenschenkel und saftige Putenbrust sind eine richtige Delikatesse, wenn sie frisch vom Grill kommen. Da Lamm über einen recht strengen Geschmack verfügt, können Sie die Fettschicht vorher abschneiden, um die Strenge zu minimieren – dann muss das Fleisch jedoch mariniert werden, da es andernfalls austrocknet.

Sie sehen also: Die Investition von etwas mehr Zeit und Geld bei der Auswahl des Grillgutes lohnt sich durchaus – so wird Ihre nächste Grillparty im Garten mit Sicherheit zum absoluten Erfolg!

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Gasgrill reinigen – darauf müssen Sie achten

Warum ist das Reinigen des Gasgrills wichtig?

Echte Grillfans grillieren nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Insbesondere in der warmen Jahreszeit ist der Grill oft pausenlos im Einsatz und bringt die schmackhaftesten Speisen hervor. Gasgrills sind von einfachen Ausführungen bis hin zu hochwertigen Geräten für dementsprechend höhere Anschaffungskosten erhältlich. Für dauerhaft gute Grillergebnisse und eine lange Lebensdauer des Gasgrills ist es notwendig, diesen in regelmässigen Abständen zu reinigen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein preiswertes oder ein hochwertiges Gerät handelt. Insbesondere Fett kann sich schnell festsetzen. Es frisst sich in das Material und kann dieses nachhaltig beschädigen. Von daher bedarf jeder Gasgrill einer guten Pflege – von innen wie auch von aussen.

Moderne Gasgrills gelten als sehr pflegeleicht und sind mit ein wenig Disziplin leicht sauber zu halten. Wir helfen Ihnen im Folgenden mit einigen hilfreichen Tipps zur Reinigung und Pflege des Gasgrills weiter, damit Sie auch wirklich lange Spass an Ihrem Gerät haben und das Grillieren in vollem Umfang geniessen können.

Gasgrill reinigen – so geht’s!

Ganz gleich, ob Sie während der Grillsaison täglich oder nur zu bestimmten Anlässen grillieren – ein sauberer Grill ist stets einsatzbereit und ermöglicht auch das ganz spontane Grillvergnügen. Zudem macht es einfach mehr Spass, auf einem gereinigten Grill zu grillieren. Hinzu kommt, dass die Reinigung eines Gasgrills weniger aufwändig ist wie zum Beispiel bei einem Holzkohlegrill. Wir zeigen Ihnen, welche einzelnen Arbeitsschritte zum Reinigen des Gasgrills notwendig sind und worauf Sie bei der Pflege achten müssen.

1. Vorbereitende Massnahmen vor dem Grillvorgang

Da während des Grillierens immer wieder Fett nach unten tropft, ist es ratsam, bereits vor der Zubereitung der Speisen auf dem Rost eine Alu-Tropfschale unter dem Brenner zu platzieren. Diese fängt Fett und kleine Speisereste, die sich beim Wenden von Fleisch und Co. gegebenenfalls lösen können, auf und erleichtert Ihnen damit die spätere aufwendige Reinigung und Entfettung des Bodens.

2. Grillrost säubern

Koenig Drahtbürste für Grillreinigung

Drahtbürste für die Grillreinigung

Grillrost manuell Reinigen

Ganz gleich, welche Art von Gasgrill Sie verwenden, der Grillrost sollte nach jedem Grillieren gereinigt werden. Je länger das aus dem Grillgut ausgetretene Fett am Rost haften bleibt, desto besser kann es sich festsetzen und desto schwieriger wird es später, dieses zu entfernen. 

Mit einer Edelstahlbürste kann der Grillrost nach dem Grillieren leicht abgebürstet werden. Zudem ist es empfehlenswert, diesen danach noch einmal mit einem schonenden Reiniger nachzureinigen. Dafür verwenden Sie entweder einen schonenden Spezialreiniger oder eine Lösung aus warmem Wasser mit einem Spritzer Spülmittel. Der Grillrost kann je nach Grösse entweder im Spülbecken oder auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Haben Sie einen sehr grossen Gasgrill, dann können Sie den Rost auch draussen im Garten oder auf der Terrasse mit einem Hochdruck- oder Dampfreiniger absprühen und von den Fettresten befreien.

Grillrost sauber brennen

Eine sehr beliebte und zuverlässige Methode zum Reinigen des Grillrostes beim Gasgrill ist das sogenannte Sauberbrennen. Dieses kann bei allen Geräten mit Deckel ganz einfach durchgeführt werden. Bei dieser Art von Reinigung wird der Grillrost einfach im Grill gelassen, der Deckel geschlossen und das Gerät auf die höchste Stufe eingestellt. Nach etwa 10 Minuten ist das überschüssige Fett verbrannt und fällt ganz von alleine vom Rost ab. Die Asche kann nun ganz einfach ausgefegt und der Grillrost noch einmal leicht abgebürstet werden.

3. Reinigung der abnehmbaren Teile

Für eine optimale Sauberkeit reinigen Sie anschliessend alle abnehmbaren Teile mit einer milden Seifenlauge, am besten mit einem schonenden Reinigungsmittel mit Zitrone. Auch ein sanftes Abreiben der einzelnen Teile mit einer Zitrone und anschliessendem Spülen mit warmem Wasser ist empfehlenswert, da die Säure der Zitrone Fette lösen und abbauen kann. Vermeiden Sie die Verwendung von starken Fettlösemitteln. Die meisten dieser chemischen Reiniger sind sehr scharf und können das Material unter Umständen beschädigen. Sollte es aufgrund sehr starker Verschmutzung vonnöten sein, auf ein stärkeres Mittel zurückzugreifen, dann sollte nur ein Reiniger verwendet werden, welcher ausdrücklich vom jeweiligen Hersteller empfohlen wird. Nach der Reinigung sollten alle Teile einzeln und gut belüftet zum Trocknen aufgestellt werden, zum Beispiel an einem windgeschützten Platz auf der überdachten Terrasse.

4. Reinigung des Hauptgerätes

Selbstverständlich muss auch das Hauptgerät in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Aus Sicherheitsgründen ist dieses vorher unbedingt von der Gasflasche abzuschliessen oder diese zumindest abzudrehen. Nun können die sichtbaren Teile des Gasgrills mit einem weichen Tuch und einem milden Reiniger abgewischt werden. Dieser Vorgang sollte ebenso wie das Reinigen des Grillrostes nach jedem Grillvorgang ausgeführt werden.

5. Reinigung der Brenner

Zwar ist es aufgrund der Flammabdeckung eher unwahrscheinlich, dass die Brenner verschmutzen, dennoch sollte auch hier mehrmals pro Grillsaison eine Reinigung durchgeführt werden, um eine optimale Funktionalität und lange Haltbarkeit des Gerätes zu gewährleisten. Überprüfen Sie den Brenner auf eventuell verstopfte Löcher und befreien Sie diese mit einem weichen Tuch, einem Pinsel oder vorsichtig mit einem kleinen spitzen Messer von Schmutzresten.

6. Lavastein austauschen

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Wird ein Gasgrill mit Lavasteinen verwendet, dann müssen diese in regelmässigen Abständen ausgetauscht werden, da sich das herunter tropfende Fett in die Steine einbrennen kann, wodurch beim Erhitzen wiederum giftige und unangenehm riechende Karzinogene entstehen können. Je nach Verschmutzungsgrad wird empfohlen, die Lavasteine nach etwa jeder 20. Grillsession auszutauschen.

Das sollten Sie beim Reinigen des Gasgrills grundsätzlich beachten:

  • Schliessen Sie das Hauptgerät beim Reinigen immer von der Gasflasche ab
  • Verwenden Sie nur milde, geruchslose Reinigungsmittel
  • Beachten Sie grundsätzlich die Herstellerhinweise und verwenden Sie nur Reinigungsmittel, welche von diesem empfohlen werden, um Materialbeschädigungen zu vermeiden
  • Zum Vermeiden von Verbrennungen ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert
  • Gehen Sie beim Entfernen von Verschmutzungen vorsichtig vor und vermeiden Sie ein grobes Abkratzen oder Abreiben
  • Vielgriller sollten den Gasgrill wenigstens einmal im Monat zerlegen und die einzelnen Teile gründlich reinigen. Bei Gelegenheitsgrillern ist eine Komplett-Reinigung alle drei Monate ausreichend

Fazit

Die Reinigung des Gasgrills ist bereits mit wenigen, einfachen Hausmitteln möglich und kann bei regelmässiger Anwendung die Lebensdauer der Geräte erhöhen. Neben der nachhaltigen Pflege des Materials wird damit auch die maximale Funktionalität des Gasgrills gewährleistet. Dem perfekten Grillvergnügen steht also nichts mehr im Wege.

GrillJack führt ein breites Sortiment hochwertiger Gasgrills verschiedener Top-Marken wie Napoleon, Outdoorchef, Weber und Broil King und bietet für jeden Bedarf das passende Modell.

Mit einer entsprechenden Reinigung und Pflege werden Sie lange Spass an Ihrem Gasgrill haben und Ihre Gäste während der Grillsaison mit kulinarischen Hochgenüssen unter freiem Himmel verwöhnen!

Holzkohlegrill anzünden – so geht es richtig

Saftige Steaks, zarter Fisch oder leckere Würstchen liegen auf dem Holzkohlegrill. Die Holzkohle glüht und gart das Grillgut mit dem unverwechselbaren und unnachahmlichen Geschmack des Holzkohlegrills. Das angenehme Raucharoma liegt in der Luft und bringt den Magen sanft zum Knurren. Grillieren mit Holzkohle ist rustikal, traditionell und noch immer einer der schönsten Arten Fleisch und andere Leckereien zuzubereiten.

Grillgut auf dem Grill

Grillgut auf dem Grill

Holzkohlegrills gibt es in vielen Modellen. Offene Grills, BBQ Grills mit Deckel, Smoker oder Kugelgrills. Die Holzkohle kommt dabei unten in den Grill. Darüber platzieren Griller den Rost, je nach Grillgut und notwendiger Temperatur in unterschiedlicher Höhe. Lässt sich der Rost nicht Höhenverstellen, so kann die Höhe der Grillbriketts die Temperatur ebenfalls steuern. Direktes, aber vor allem indirektes Grillieren bringt den so beliebten und authentischen Rauchgeschmack in das Grillgut.

Aber auch die besten Holzkohlegrills zünden die Holzkohle nicht von alleine an. Profis bringen die Holzkohle in wenigen Minuten und ganz einfach zum Glühen. Wie auch Freizeitgriller am besten ihren Grill anzünden, zeigen die nachfolgenden Tipps. Mit diesen Anzündhilfen haben auch Anfänger von Anfang an Spass an dem Grillvergnügen mit ihrem Holzkohlegrill.

Holzkohlegrill anzünden mit Grillanzünder – Die klassische Art

Die Anleitung zum Grill anzünden ist ganz einfach. Zunächst entsteht aus Kohlen eine kleine Pyramide. Wichtig ist, je hochwertiger die Qualität des Brennmaterials ist, desto besser lässt sich der Holzkohlegrill anzünden. Auch die Glut hält bei hochwertigen Kohlen deutlich länger. Die Grillanzünder sollten unterhalb oder am Rand platziert und dann angezündet werden. Wie viele Anzünder notwendig sind, hängt vom Hersteller und der Menge an Holzkohle ab. Alternativ sind hier auch spezielle, flüssige Grillanzünder (jedoch kein Brennspiritus!) geeignet. Mit dem flüssigen Grillanzünder lässt sich die Kohle direkt tränken. Nach ein bis zwei Minuten ist die oberste Schicht gut durchgeweicht. Sie fängt nach dem Anzünden dadurch schneller an zu brennen. Diese klassischen Methoden dauern aber ohne Luftzufuhr recht lange. Viele Weber Grills haben eine Belüftung, die wie ein Kamin wirkt und Zug hineinbringt. Ist die nicht vorhanden, sollte Luft und damit Sauerstoff an die Glut kommen. Geeignet dafür sind:

• ein kabelloses Grillgebläse
• ein Grillföhn mit Handkurbel
• Mini-Flammenwerfer mit Bioethanol
• ein Fächer
• ein Blasebalg
• eine Radfusspumpe
• oder einfach eine Pappe

Bei der Dauer des Anzündens eines Holzkohlegrills trifft die Devise „weniger ist mehr“ eindeutig zu. Denn je größer die Menge an Holzkohle, desto länger dauert der Anzündvorgang. Schneller geht es, eine kleinere Menge Holzkohle vorzuheizen und dann, eventuell auch Briketts, nachzulegen. Mit 30 bis 45 Minuten Dauer ist beim einfachen Anzünden mit festen Grillanzündern zu rechnen. Reine Grillbriketts benötigen noch mehr Zeit. Bei Hochleistungsmethoden zur Luftzufuhr verkürzt sich die Zeit wiederum merklich. Grillgebläse mit hoher Leistung und Temperatur verkürzen den ganzen Vorgang auf zehn bis 20 Minuten.

Der Anzündkamin – mit dem Kamineffekt kinderleicht den Grill anzünden

Glühende Grillkohle

Glühende Grillkohle

Dieses Hilfsmittel funktioniert immer und überall. Unterwegs am See, zu Hause im hintersten Winkel des Gartens oder auf der Terrasse. Der Grillkamin benötigt keinen Strom und ist daher räumlich genauso flexibel wie der Holzkohlegrill selbst. So einfach geht es, den Grill mit dem Anzündkamin anzuzünden:

Der Grillrost wird zunächst entnommen. Dann kommen zwei bis drei geeignete Grillanzünder auf den Boden des Grills. Es gibt auch Grillkamine, bei denen die Hersteller zusätzliche Anzünder zwischen den Kohlen empfehlen. Auf die Anzünder oder je nach Modell, direkt auf den Grillboden, wird der Anzündkamin in der Schale des Grills platziert. Alternativ ist es auch möglich, den Grillkamin auf einem anderen, feuerfesten Untergrund anzuzünden. Dann kommt die Kohle in das Rohr hinein – oder eine Mischung aus Briketts und Holzkohle. Das bleibt jedem Griller selbst überlassen. Die Kohle glüht von unten nach oben durch, daher sollten Briketts besser unten liegen. Nach dem Anzünden der Grillanzünder dauert es dann je nach Kohlenart und Menge rund 20 bis 30 Minuten, bis alles durchgeglüht ist. Das ist daran zu erkennen, dass die Kohlen eine weisse Oberfläche haben. Danach werden die glühenden Kohlen aus dem Behälter in den Grillkorb gekippt. Grillhandschuhe empfehlen sich dazu, da der Griff heiss werden kann.

Was eignet sich nicht zum Anzünden eines Grills?

Flüssiger Spiritus ist zum Anzünden eines Grills absolut ungeeignet – die Gefahr, dass Stichflammen und Verpuffungen entstehen, ist zu gross. Die Rauchentwicklung ist hoch und die Chemikalien wandern ins Grillgut und verderben den Geschmack. Das Gleiche gilt auch für Benzin, Petroleum oder Terpentin. Spezielle Flüssiganzünder auf Paraffinbasis sind dagegen besser geeignet. Sie sollten allerdings vollständig verbrennen, bevor das Fleisch auf den Grill kommt.

Den Grill elektrisch anzünden – ganz ohne zusätzliche Grillanzünder

Den Grill können sogar Anfänger schnell und einfach mit einem elektrischen Grillanzünder anzünden. Er ist allerdings nur dort geeignet, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. Die Holzkohle oder Briketts kommen in die Grillschale. Der Grillanzünder wird einfach dazwischen geschoben. Oberhalb sollten Kohlen liegen, unterhalb noch mehr. Dann einfach den Stecker in die Steckdose stecken und rund zehn bis 20 Minuten warten. Die Metallschleife fängt schnell an zu glühen und entzündet selbstständig die umliegenden Kohlen. Einfach das Gerät vom Strom nehmen, herausziehen und der Grillspass kann beginnen.

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung – der eingebaute Grillanzünder

Holzkohlegrills mit Aktivbelüftung anzuzünden, ist sehr komfortabel. Die Kohle liegt dabei in der Grillschale. Eingebaute Ventilatoren sorgen für eine aktive Belüftung. So entzünden sich die Holzkohle oder die Briketts schneller. Sie brennt gleichmässiger, was wiederum die Qualmentwicklung deutlich reduziert. Die Luftzufuhr ist regelbar. Die Kohle glüht schneller vor. So lässt sich der Holzkohlegrill nahezu ohne Rauch anzünden. Die Aktivbelüftung zum Anzünden ohne Anzünder lässt sich über eine Batterie oder einen Akku betreiben. Mit der eingebauten Aktivbelüftung ist jeder in der Lage, den Holzkohlegrill ohne Grillanzünder kinderleicht anzünden.

Wer der glückliche Besitzer eines Weber Summit Charcoal Grill Centers ist, zündet die Holzkohle im Grill einfach per Knopfdruck mit der innovativen Snap-Jet-Gaszündung an. Wie ein Bunsenbrenner zündet der Gasbrenner die Holzkohle an. Glüht sie, erlischt der Gasbrenner und aus dem Grill wird ein reiner Holzkohlegrill für das Barbecue. Einfacher geht es nicht.

Grillieren mit einem Holzkohlengrill kann beinahe so einfach sein, wie mit einem Gasgrill. Je besser die Ausrüstung ist, desto schneller klappt es, die Holzkohle anzuzünden. Ob Kugelgrill oder Grillstation, ob Grill von Weber oder einer anderen Marke – Grillieren mit Holzkohle ist immer ein Erlebnis.

 

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Spareribs auf dem Gasgrill: Garantierter Rippchen Genuss

Das nordamerikanische Barbecue wäre nicht das, was es heute ist, ohne die weltweit bekannten Spareribs. Die herzhaften Rippchen eignen sich immer, um bei Freunden und Nachbarn zu Punkten. Das köstlich sündige Grillgericht wird immer beliebter und auf einem Gasgrill gerät das Ganze mit den richtigen Utensilien im Handumdrehen zu einem verführerisch duftenden Fleischgericht mit dem typisch rauchigen Aroma nach dem US Vorbild.

Welche Fleischqualität wird für Spareribs benötigt?

BBQ Spareribs

BBQ Spareribs

Besuchen Sie den Metzger Ihres Vertrauens und fragen Sie nach Spareribs. Den Gang zum Supermarkt sollten Sie hier nicht einschlagen, denn nur hochwertiges Fleisch im richtigen Schnitt sorgt für glückliche und zufriedene Gäste.
Der Rohschnitt aus den Rippchen des Schweinebauchs inkl. den Rib Tips ist genau richtig, wenn Sie schmackhafte Spareribs zubereiten möchten. Nach US-Amerikanischem Vorbild sind aber auch hierzulande schon eine Vielzahl Metzger mit den Zuschnitten vertraut. Folgende Auswahl steht zur Verfügung:

  • Babybackribs oder Loin Ribs genannt. Dabei handelt es sich nicht um Spareribs im eigentlichen Sinne. Viel mehr sind es Rippenknochen aus dem Kotelett Zuschnitt zwischen Rücken und Bauch und ergeben ein saftiges, zartes und fleischiges Aroma. Es befindet sich aber nicht so viel Fleisch zwischen den Knochen wie bei den Spareribs. Der Fettgehalt liegt dafür unter dem, der amerikanischen Köstlichkeit.
  • St. Louis Cut Ribs stammen vom Schweinebauch und sind bissfester als die Loin Ribs. Im Rohzuschnitt ist noch das Knorpelteil vorhanden, dass vor dem Grillen entfernt werden muss. Sie werden für BBQ Meisterschaften verwendet, am heimischen Grillgerät werden sie nicht häufig eingesetzt, denn sie haben meist sehr wenig Fleisch auf den Rippen, sehen dafür aber optisch hervorragend aus.
  • Spareribs stehen nicht so eng zusammen wie die Loin Ribs und haben zwischen den Knochen viel Fleisch mit hohem Fettgehalt. Eine typische Dreiecksform zeichnet sie aus und sie haben ein geschmacksintensives Aroma und saftige Rippen. Perfekt zum Grillen mit Gas und auf Grund der unterschiedlichen Schweinerassen, wie zum Beispiel dem Livar Schwein aus der niederländischen Provinz Limburg, können Sie variantenreiche Geschmacksrichtungen zusammenstellen.

Wie entferne ich die Silberhaut vom Knochen?

Mit einem schmalen Löffelstiel am zweiten Knochen einer Fleischseite ansetzen und vorsichtig unter die Silberhaut gelangen. Dann den Knochen entlangfahren und dabei die Haut nicht durchstossen oder einreissen. Sobald der Löffel auf der anderen Seite sichtbar wird, kann man die Haut vorsichtig abheben. Dafür nehmen Sie ein Stück Küchenpapier und ziehen beherzt die Haut von den Rippen ab.

Dann alles überschüssige Fett entfernen, ebenso Sehnen und Bindegewebe. Aber nur die groben Fettzellen entfernen, das restliche Fett schmilzt beim Grillen und macht die Spareribs schön zart und saftig. Nach Knochenstückchen absuchen und ab damit in die Marinade.

Wie stelle ich die perfekte Marinade her?

Natürlich wird auch die Marinade für das hochwertige Fleisch selbst zubereitet. Sie ist sozusagen, das i-Tüpfelchen für den rundum gelungenen BBQ-Style und lässt sich in vielfältiger Weise zubereiten.

Grundzutaten für Marinaden

  • Öl
  • Passierte Tomaten
  • Honig oder Ahornsirup
  • Brauner Rohrzucker
  • Chilipulver für die Schärfe
  • Sojasauce
  • Apfelsaft oder Ananassauce für die Säure, macht das Fleisch schön mürbe

Und schon kann es losgehen, denn bei der Zubereitung der Marinade entscheiden allein der persönliche Geschmack und individuelle Vorlieben. Es geht nicht um das Abzählen von Esslöffeln, sondern um Geschmack und Laune. Probieren Sie einiges aus und verwenden sie die von uns vorgegebenen Grundzutaten. Auf jeden Fall müssen alle Zutaten gut vermischt werden und das Fleisch damit gut einmassiert werden. Dann über Nacht im Kühlschrank schön durchziehen lassen.

Das Spareribs Rezept der etwas anderen Art!

Für „Spareribs aus der Hölle“ benötigen Sie:

2 Stück Spareribs, die oben genannten Grundzutaten für die Marinade und zusätzlich 2 Esslöffel Tabasco dazugeben. Mit dem Honig das Fleisch glasieren. Sie können auch mit einer Trockenmarinade, einem Rub, das Fleisch marinieren. Diese Mischungen gibt es fertig zu kaufen und mit dem im Fleisch enthaltenen Wasser werden die Gewürze durchweicht und bleiben am Fleisch haften. Nach dem Bestreuen für ca. 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Und schon kann es auf das Grillgerät gehen.

Rezept für Spareribs Marinade

Auch die wird vom Grillmeister aus frischen Zutaten hergestellt und setzt sich wie folgt zusammen:

BBQ Sauce

BBQ Sauce

4 Zwiebeln
400 ml Tomatenketchup
8 Esslöffel Honig
4 Esslöffel brauner Zucker
4 Esslöffel Kräuteressig
2 Esslöffel Worcestersosse
Salz & Pfeffer
Chiliflocken
Pflanzenöl

Klein gehackte Zwiebeln in einem Topf mit etwas Öl andünsten und anschliessend mit dem braunen Zucker karamellisieren. Alle anderen Zutaten dazugeben und aufkochen lassen. Mit Gewürzen nach Gusto abschmecken.

Spareribs Grillmethoden

Hier gibt es nur eine richtige Antwort: Indirektes Grillen mit Gas. Nur so erreicht die Hitze nicht direkt das Fleisch, sondern wird durch die vom Deckel reflektierte Hitze, sanft umströmt und gart schonend bis zum perfekten Höhepunkt. Als Tipp stellen Sie eine feuerfeste Schale mit Wasser unter die Rippchen, so kann das Fett aufgefangen werden.

Welches Grillgerät ist geeignet?

Jeder Gasgrill mit Deckel kann grundsätzlich zum Grillen von Spareribs verwendet werden, jedoch sollte er mindestens 2 Brenner haben. Rundum gelingt es aber mit einem hochwertigen Gerät mit zusätzlicher Ausstattung. Sie wollen das typische Raucharoma? Dann muss es ein Gasgrill sein der mit Utensilien zum Räuchern, wie mit einer Räucherbox für Räucherchips ausgestattet ist. Wichtig aber ist die indirekte Garmethode. Idealerweise verwenden Sie einen Niedertemperatur Gasgrill. Optional können Sie auch Räucherchips einlegen und die Rippchen über 3 Stunden bei ca. 105 Grad räuchern. Damit bekommen Sie das vollwürzige und typische BBQ Aroma.

Schritt für Schritt zum Spareribs Glück:

Die marinierten Rippchen mit etwas Öl beträufeln und zum Vorgaren in Alufolie einwickeln. Mit geschlossenem Deckel bei einer Temperatur von ca. 130 Grad Celsius ca. 60 Minuten garen. Danach das Fleisch aus der Folie entfernen und auf den Rost legen. Deckel schliessen und die Temperatur nach Bedarf etwas nach unten regeln. Mit einem Fleischthermometer jetzt regelmässig die Kerntemperatur kontrollieren. Wer sein Fleisch leicht rosa mag, nimmt das Fleisch bei 65 Grad raus. Gut durch sind die Rippchen bei einer Kerntemperatur von 85 Grad Celsius.

Tipp für megaleckere Spareribs vom Gasgrill, die dazu noch sehr schnell zubereitet sind:

Die 40-40-40 Methode

40 Minuten indirekt bei 150 Grad Grillen und Smoken (mit speziellem Einsatz)
40 Minuten bei 190 Grad indirekt und mit geschlossenem Deckel indirekt garen
40 Minuten bei 120 Grad indirekt glasieren

Fazit

Bei Grilljack erhalten Sie nicht nur hochwertige Grillstationen für die Outdoor Küche, sondern auch Outdoor Grills mit Gas für das ganzjährige Grillen unter dem freien Himmel. Geniessen Sie typische BBQ Spezialitäten, mit oder ohne typisches Raucharoma und holen Sie sich die ultimative Beratung vom Experten für Grillen im Freien.

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Grill reinigen – So geht es richtig

Die Temperaturen steigen, die Sonne lacht unermüdlich vom Himmel und im Garten blühen die Blumen – genau die richtige Zeit, um den geliebten Grill wieder in Betrieb zu nehmen und Familie und Freunde zu einer fröhlichen Grillparty einzuladen. Was im ersten Moment nach einem fabelhaften Abend klingt, verursacht bei vielen Grillfans jedoch eher Herzrasen und schwitzige Hände, denn nach einem Grillfest folgt schliesslich die Reinigung des Grillgerätes. Jedoch naht Hilfe, denn mit unseren Tipps & Tricks rund um das Thema Reinigung und Pflege können Sie das Grillieren mit Ihren Liebsten in vollen Zügen geniessen und die Reinigung erledigt sich fast von selbst!

Tipps & Tricks rund um die Reinigung Ihres Grills

Die Basics der Grillreinigung

Dass die Reinigung eines Grills nicht gerade eine vergnügliche Angelegenheit ist – darüber muss man nicht streiten. Jedoch verringern Sie die zu investierende Zeit erheblich, wenn Sie Ihrem Grill regelmässig ein gewisses Mass an Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Drahtbürste zum Grill reinigenDoch wie oft muss der Grill überhaupt gesäubert werden? Putzmuffel können nun aufatmen: Es ist absolut nicht notwendig, das Gerät nach jeder Benutzung vollständig von innen und aussen zu säubern. Beschränken Sie sich nach dem Grillieren einfach auf die essentiellen Punkte wie die Säuberung von Grillrost, Fettauffangschale und die Beseitung von Kohle / Asche. Die Komplettreinigung des gesamten Grills sollten Sie bestmöglich ein Mal pro Saison einplanen, bei seltener Benutzung genügt dies auch ein Mal im Jahr.

 

Wie und womit gelingt die Reinigung am besten?

Grillfans weltweit schwören auf die Methode, Fleischrückstände und Verkrustungen im Grill und am Rost einfach ausbrennen zu lassen. Dabei wird das Grillgerät nach der Benutzung ordentlich aufgeheizt, wobei die im Grill haftenden Überbleibsel der Grillparty einfach verbrennen. Im Anschluss wird der noch warme Rost mit einer Grillbürste behandelt und Rückstände werden mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt – voilá. Die Aussenseiten sollten Sie ebenfalls mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und für die jährliche Putzaktion eignen sich Reinigungs- und Hausmittel.

Die richtige Reinigung des Grills – Schritt für Schritt

Ob Sie nun mit Holzkohle, Gas oder komplett elektrisch Grillieren: Die Reinigung der jeweiligen Geräte unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten. Zunächst starten wir mit der Säuberung eines Holzkohlegrills, da diese Form des Grillierens nach wie vor der absolute Favorit ist.

Reinigung eines Holzkohlegrills

  1. Warten Sie, bis der Grill und auch die Kohle vollständig erkaltet sind
  2. Entsorgen Sie die kalte Kohle – hierfür eignen sich verzinkte Eimer mit Deckel hervorragend
  3. Entfernen Sie die übrig gebliebene Asche im Kessel und leeren Sie anschliessend auch die Aschebox
  4. Vergewissern Sie sich, dass die Lüftungsschlitze frei sind
  5. Spezial-Tipp: Wickeln Sie den Grillrost nun in feuchtes Zeitungspapier ein und lassen Sie den eingewickelten Rost ein paar Stunden liegen – gerne auch über Nacht
  6. Nach einigen Stunden oder auch am nächsten Tag entfernen Sie das Zeitungspapier einfach und wischen den Rost mit einem Stahlschwamm und einem Wasser-Spülmittel-Gemisch sauber

Reinigung eines Elektrogrills

  1. Warten Sie, bis der gesamte Grill vollständig erkaltet ist
  2. Vergewissern Sie sich unbedingt, dass der Netzstecker gezogen ist, um einen Kurzschluss zu vermeiden
  3. Entnehmen Sie die Wasserwanne und spülen Sie diese einfach unter laufendem Wasser und mit etwas Spülmittel ab
  4. Den Grillrost befreien Sie mit einer handelsüblichen Bürste (keine Stahlwolle!) von übrig gebliebenen Verschmutzungen
  5. Bei der Reinigung der Heizelemente ist etwas Feinmotorik erforderlich – Rückstände und Schmutz sollten Sie vorsichtig abkratze
  6. Im Anschluss empfiehlt es sich, mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel sowohl innen als auch aussen grob über zu wischen

Reinigung eines Gasgrills

Wir möchten nicht behaupten, dass die Methode des Ausbrennens die einzig Wahre ist, Fakt ist jedoch, dass das Ausbrennen sowohl zeitsparend als auch ungemein effektiv ist. Folgen Sie einfach unserer Anleitung und Ihr Gasgrill wird Ihnen lange Zeit viel Freude bereiten.Koenig Drahtbürste für Grillreinigung

  1. Warten Sie, bis der gesamte Grill vollständig erkaltet ist
  2. Entfernen Sie die Fettauffangschale und das Sammelbecken und reinigen Sie beides mit Wasser und etwas Spülmittel
  3. Öffnen Sie den Deckel Ihres Gasgrills, schalten Sie den Brenner an und betätigen Sie die Zündung
  4. Schliessen Sie den Deckel
  5. Die Rückstände wandeln sich nun in Asche um, wodurch Rauch entsteht
  6. Der Prozess dauert in der Regel 20 – 30 Minuten, während dessen Sie den Grill in Ruhe sein Werk vollbringen lassen
  7. Sobald kein Rauch mehr austritt, ist der Gasgrill ausgebrannt – schalten Sie das Gerät aus und öffnen Sie nun wieder den Deckel
  8. Mit einer Edelstahlbürste entfernen Sie die letzten Überreste und bürsten den Grillrost vollständig ab
  9. Spezialtipp: Benetzen Sie ein Küchentuch mit Öl und verstreichen Sie dieses auf dem Rost – überschüssige Asche wird entfernt, es bildet sich eine Antihaftbeschichtung und der Grillrost wird dank des Öls gepflegt
  10. Als zusätzlichen Schritt sollten Sie sowohl den Kessel als auch die Brenner ein Mal pro Saison abbürsten

Die Reinigung des Grills mit Hausmitteln – wie effektiv sind sie wirklich?

Spülmittel, Zeitungspapier, Zucker, Backpulver und Küchenpapier. All dies sind Dinge, die sich in fast jedem gut sortierten Haushalt befinden und die laut Grillfans hervorragend zur schnellen Beseitigung von Grillrückständen geeignet sein sollen. Doch funktionieren sie wirklich?

Feuchtes Zeitungspapier: Ein wahres Wundermittel, um Verkrustungen zu beseitigen. Aufgrund der Feuchtigkeit und der Druckerschwärze werden die festklebenden Überreste einfach aufgeweicht und lassen sich im Nachgang spielend leicht abbürsten. Eine Einwirkzeit von mindestens 3 Stunden ist bei dieser Methode empfohlen. Zeitungspapier ist für diese Methode besonders empfehlenswert, da es Feuchtigkeit über lange Zeit speichert.

Alufolie: Sollten Sie mal keine Bürste zur Hand haben, können Sie die Überreste auch mit etwas zusammengeknüllter Alufolie entfernen. Allerdings ist das Schrubben mit Alufolie etwas zeitaufwendiger und anstrengender als mit einer entsprechenden Bürste.

Spülmittel: Was bei dreckigem Geschirr funktioniert, klappt auch wunderbar bei allen möglichen Grillgeräten. Das Spülmittel neutralisiert Öl und Fett, sodass sich die Rückstände ohne grosse Bemühungen vom Grill entfernen lassen.

Backpulver: Mit dem kleinen Helfer namens Backpulver erstrahlt der Grillrost bereits nach einer Nacht wieder im neuen Glanz. Dazu geben Sie den Rost einfach in einen wasserdichten Behälter, bestreuen ihn mit ausreichend Backpulver und bedecken alles mit Wasser. Die chemische Reaktion zwischen Wasser und Backpulver sorgt dafür, dass das Fett gelöst wird und Sie die Verkrustungen danach einfach abbürsten können.

Apfelessig & Zucker: Diese beiden sind wahre Fettkiller und bekommen jeden Grill im Handumdrehen wieder sauber. Mischen Sie dafür 400 ml Apfelessig mit 4 Esslöffeln Zucker und besprühen Sie den noch heissen Grillrost grosszügig. Sobald der Rost erkaltet ist, lassen sich die Verschmutzungen ohne Probleme abnehmen.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass Sie mit wenig Aufwand, kinderleichten Techniken und Hausmitteln, die sich in jeder Küche befinden, Ihren Grill im Nu wieder auf Vordermann bringen können – er wird es Ihnen danken! Und wenn wir mal ehrlich sind, macht ein sauberer Grill im Garten auch optisch einiges her.

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Grillzubehör – Das gehört zur richtigen Grundausstattung

Abdeckhauben, Grillzangen, Pizzasteine, Schalen, Thermometer, Bratenkörbe, Grillrost und Pellets – die Wahl des passenden Grills ist bereits keine leichte Aufgabe, aber in puncto Grillzubehör sind die Möglichkeiten schier unbegrenzt! Jedoch steht ein Punkt immer im Vordergrund: Ihnen das Grillieren im heimischen Garten so komfortabel wie nur möglich zu machen. Doch was ist essentiell notwendig und wozu brauche ich es? Wir von Grilljack geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Grillutensilien aus unserem Sortiment, die das Grillieren noch effektiver machen und Sie in einen wahren Grillmeister verwandeln.

Ist Grillzubehör wirklich notwendig?

Die eindeutige Antwort lautet: Ja! Neben dem Grillrost zählen auch – je nachdem, was Sie für einen Grill verwenden – Holzkohle, Gas und Strom zu den unerlässlichen Basics, ohne die das Grillieren nicht funktioniert. Eine fantastische Erweiterung für den Holzkohlegrill sind zudem Briketts, da sie sich durch eine sehr lange Brenndauer auszeichnen und mit ihnen selbst mehrere Grillgänge hintereinander möglich sind. Zusätzliches Zubehör wie Pizzasteine oder Drehspiesse sorgen dafür, dass Sie Ihren Grill für vielerlei Gerichte nutzen können und Steaks, Fisch und Gemüse zu wahren Delikatessen werden.

Die TOP 6 des Grill-Zubehörs

Grillrost

In der Regel erwerben Sie beim Kauf eines neuen Grills auch gleich den Rost mit. Doch auch ein Grillrost muss mal ersetzt werden, die Lebensdauer hängt hierbei vom Material ab. Besonders langlebig sind Grillroste aus Gusseisen und Edelstahl – verchromter Stahl hingegen muss bereits nach 3 – 4 Jahren gewechselt werden. Der Grillrost ermöglicht dank seiner Hitzeleiteigenschaften eine gleichmässige Garung saftiger Steaks und Würstchen für ein perfektes BBQ. Durch die Möglichkeit der Höhenverstellbarkeit können Sie zudem selbst entscheiden, ob Sie Ihr Grillgut schnell oder langsam braten möchten. Tolle Grillmarkierungen sorgen für die entsprechende Optik.

Grillbesteck

grillbesteckSobald das Grillgut gewendet oder auf dem Rost positioniert werden muss, kommt die Grillzange ins Spiel. Sie zählt unter Grill-Profis zum wichtigsten Zubehör. Eine gute Zange ist leicht in der Handhabung, lässt sich mühelos öffnen und schliessen und kann selbst dicke Steaks fest halten. So gelingt das Auflegen und Wenden Ihres Grillgutes spielend leicht. Neben der Zange ist beim Grillieren von Burgern, Fisch und Grillkäse zudem ein hochwertiger Wender hilfreich – auch eine Würstchenzange vereinfacht das Servieren leckerer Würstl.

Thermometer

Sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Grill-Profis sollten immer ein Fleischthermometer zur Hand haben, um die Kerntemperatur des Grillgutes zu prüfen. Besonders zuverlässig sind die Digitalthermometer von erstklassigen Herstellern, wie Weber, Maverick und Big Green Egg, da sie eine exakte Messung garantieren und unkompliziert in der Handhabung sind. Dank einer Funkverbindung kann der Fühler im Grillgut verbleiben, während die Temperatur Ihrer Lebensmittel auf dem Messgerät abgebildet wird – Kontrollgänge entfallen gänzlich und Sie haben Ihr Grillgut jederzeit im Blick.

Abdeckhauben

Der Kauf einer Grillabdeckhaube ist insbesondere für Geräte, die ganzjährig im Garten oder auf der Terrasse stehen, absolute Pflicht! Die Abdeckhaube schützt Ihren Liebling vor Verschmutzungen und Witterung und verhindert zudem, dass sich Pollen und Gräser auf der Oberfläche absetzen. So können Sie sich den Grossputz vor der ersten Nutzung sparen und die gewonnene Zeit zum Testen neuer Gerichten nutzen.

Grillhandschuhe und Schürzen

Sie arbeiten am liebsten mit Holzkohle und einem Anzündkamin? Spätestens wenn Sie den heissen Inhalt des Kamins in Ihre Schale umfüllen müssen, sind hitzebeständige Grillhandschuhe gefragt. Modelle aus Silikon und Leder haben sich aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit zur Nutzung am Grill bewährt. Achten Sie auch darauf, dass der Handschuh mindestens bis zur Mitte Ihres Unterarmes reicht, denn auch für diese Region besteht Verletzungsgefahr. Damit jeder gleich erkennt, wer der Grillmeister ist, darf natürlich auch die entsprechende Schürze mit einem lustigen Spruch oder Print nicht fehlen. Zudem schützen Sie Ihr Lieblingshemd vor Fettspritzern und Brandlöchern.

Anzündhilfen

gluehende-grillkohleMit praktischen Anzündhilfen überlassen Sie bei der nächsten Gartenparty absolut nichts dem Zufall und die kleinen Helfer sorgen dafür, dass bereits nach kürzester Zeit die ersten Würste auf dem Rost brutzeln. Besonders Anzündwürfel und ökologische Pellets sind leicht in der Handhabung und die Kombination aus Anzündwürfeln und Anzündkamin funktioniert immer. Der Anzündkamin wird zunächst mit Kohle oder Briketts befüllt und dann unter der Zuhilfenahme von Anzündwürfeln oder Pellets befeuert. Bereits 2 – 3 Anzündwürfel reichen aus, um einen vollen Kamin binnen weniger Minuten vollständig durchzuglühen – die glühenden Kohlen müssen dann nur noch in den Grill umgefüllt werden. So können Sie auch während einer langen Grill-Session bereits eine zweite Ladung Kohle für den Grill vorbereiten.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Für die anschliessende Reinigung Ihres Grills reichen bereits etwas Zeitungspapier, Wasser und eine Grillbürste aus! Befeuchten, Einwickeln, fertig.

Dieses hochwertige Grillzubehör von renommierten Marken und noch einiges mehr erwartet Sie im Profi-Onlineshop von Grilljack – schauen Sie doch mal vorbei.

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Die 7 besten Grillsaucen

Ein Abend vor dem Grill ist dann gelungen, wenn am Ende alle satt und und zufrieden sind und den Wunsch verspüren, die zubereiten Grilldelikatessen beim nächsten Mal noch einmal auf dem Teller vorzufinden. Während Fleisch, Fisch, Gemüse oder Grillkäse per se nur bedingt Abwechslung im Mund versprechen, ist es gerade das Drumherum, was das die Gaumenfreude zusätzlich verstärkt. Dieses findet sich vor allem in der Art der verwendeten Grillsauce wieder, welche den servierten Leckereien den letzten Schliff gibt. Um den Freunden gegrillter Kost ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu verschaffen, ist es daher besonders wichtig die passende Grillsauce für den jeweiligen Zweck zu finden. Grilljack.ch zeigt daher, mit welchen 7 Grillsaucen jeder Grillabend besonders gut gelingt.

Der Klassiker

Um den reinen Geschmack einer unverfälschten Sauce auf Tomatenbasis zu erleben, die zudem noch jedes Grillgericht deutlich verfeinert, ist die „Texas Bold BBQ Sauce“ von Southside Market die ideale Wahl. Die gelungene Zusammensetzung der besten Zutaten lässt auf eine 130-jährige Geschichte voller Tradition zurückblicken.

Scharfe Saucen für heisse Gaumen

Fans von scharfen Saucen mit einem kräftigen Eigengeschmack werden mit „Denny Mike’s Hot’n Nasty BBQ Sauce“ auf ihre Kosten kommen. Neben der klassischen Tomatenbasis, die einer Sauce ihren grundlegenden Geschmack gibt, besticht diese Sauce im wahrsten Sinne des Wortes mit zusätzlichem Chiliextrakt. Durch den eleganten Beigeschmack von Honig und Ananas sorgt diese für eine Geschmacksexplosion, die vor allem Rind und Schwein perfekt ergänzt.

„Jack Daniels BBQ Sauce Hot Chili“ ist die richtige Wahl für Liebhaber scharfer Kost. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und bietet eine angenehme Schärfe, ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Durch den dezenten Einsatz von Orange und Dattel verspricht sie den idealen Zusatz von Schärfe mit einem angenehmen Geschmack.

Mit der richtigen Rauchnote Geschmack neu erfunden

 

BBQ Sauce

BBQ Sauce

„Stubb’s Smokey Mesquite Bar-B-Q Sauce“ bietet ein kräftiges Raucharoma für Fleischgerichte aller Art. Dabei setzt Stubb’s traditionsgemäss auf natürliche Zutaten und verzichtet auf künstliche Zusätze. Somit werden gerade Fans von Bio-Fleisch mit dieser Grillsauce die passende Ergänzung für ihre Gerichte finden.

Jack Daniels liefert mit seiner „BBQ Sauce Full Flavour Smokey“ ein markantes Raucharoma für den eigenen Grillabend. Durch den Einsatz von Rauch, welcher das Aroma des Hickory-Holzes trägt, dass in den USA und Canada unabdingbar zum Räuchern ist, gelingt mit dieser Sauce jeder Snack. Vor allem als Dip verspricht Jack Daniels mit dieser Sauce ein überragendes Geschmackserlebnis höchster Güte.

Die Obstnote für den fruchtigen Beigeschmack

Wer Gemüse, Geflügel oder Schwein vom Grill liebt, dem sei die „Weber Steaksauce Hot & Fruity“ ans Herz gelegt. Mit ihrer originellen Kombination von Curry mit Pfirsich und Aprikose garantiert die Weber Grillsauce ein exotisches Aroma der Lieblingsspeisen. Dabei definiert sie Altes ganz neu, indem Geschmacksnoten kombiniert werden, die in der traditionellen Grillküche nur bedingt bis gar nicht in dieser Form vorkommen. Somit kommen die charakteristischen Züge indischer Küche auch auf dem eigenen Teller vollends zur Geltung.

Honig als individuelle Ergänzung

„Stubb’s Honey Pecan Bar-B-Q Sauce“ ist eine Grillsauce der ganz besonderen Art. Durch die Verwendung von Honig und Pekannussöl verfügt sie über eine aussergewöhnliche Note. Damit werden vor allem Steaks in ihrem Geschmack perfekt ergänzt. Doch auch Grillkartoffeln oder anderes Gemüse erfahren eine einzigartige Aufwertung.

Eine Sauce selbst machen

Homemade Sauce

Homemade Sauce

Für Grillmeister, bei denen die Zubereitung ihrer Leckereien nicht erst vor dem Grill anfängt, ist die folgende Knoblauchsauce ein wahrer Geheimtipp. Leicht gemacht und passend zu Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, passt sie zu jedem Grillabend ideal. Benötigt werden: 3-4 Knoblauchzehen, frische Minze, 3EL leichte Mayonnaise, 4 EL Sauerrahm, einen Spritzer Essig, eine Prise Salz und Pfeffer, einen Spritzer Zitronensäure, 1 EL Senf, 8 EL Joghurt sowie eine Prise Zucker. Zunächst werden die Knoblauchzehen gepresst und mit der Mayonnaise, dem Sauerrahm und dem Joghurt verrührt. Anschliessend einen Spritzer Essig und Zitronensäure hinzugeben. Nach rund einer halben Stunde Ruhezeit im Kühlschrank mit den Gewürzen abschmecken. Zu guter Letzt noch die Minze hacken und dazugeben. Kalt serviert schmeckt diese Sauce besonders gut.

Fazit:

Je nachdem, welche Geschmacksnote jemand bevorzugt, stehen eine breite Auswahl an Saucen für das perfekte Grillerlebnis zur Auswahl. Die besten Vertreter der jeweiligen Richtungen (rauchig, scharf und fruchtig), welche in unserer Top 7 aufgeführt wurden, sind die ideale Wahl, um den persönlichen Geschmack gezielt zu treffen. Doch auch nach Art des gegrillten Gerichts können Saucen gezielt ausgesucht werden. So sind beispielsweise Saucen mit Raucharoma vor allem beim Grillieren von Frikadellen geeignet, Saucen mit Currynote für Bratwurst und Steaks. Die beste Sauce ist daher diejenige, die zum entsprechenden Gericht die passende Ergänzung liefert. Vorsicht sei vor allem bei scharfen Saucen geboten. Wer hier wenig Erfahrung hat, kann damit sein Gericht schnell ruinieren. Es empfiehlt sich zuvor zu kosten, um sichergehen zu können, dass die Wahl der Chilisauce auch die richtige ist, sonst bleibt nur noch, diese den Gästen zu überlassen. Die aufgeführten Saucen von Denny Mike und Jack Daniels sollten auch für Schärfe-Unerfahrene nicht zu stark sein.

Texas Bold Barbeque Sauce

Texas Bold Barbeque Sauce

Stubb's Smokey Mesquite Bar B Q Sauce

Stubb’s Smokey Mesquite Bar B Q Sauce

Weber Hot and Fruity Steaksauce

Weber Hot and Fruity Steaksauce

 

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Vegetarisch Grillieren – Tipps, Tricks und überraschende Kombinationen

Beim Grillieren denken die meisten an saftige Steaks oder grillierten Schweinebraten. Doch Grillieren geht auch anders – nämlich vegetarisch. Wer jetzt an Beilagen denkt, irrt. Es gibt zahlreiche vegetarische Gerichte, die sich auf dem Grill zubereiten lassen und wer einmal mit Gemüse und Co. grilliert hat, wird Fleisch sicherlich nicht mehr vermissen. Klassiker wie Maiskolben und Grilltomaten dürfen dabei nicht fehlen, aber es gibt noch viel mehr Rezepte, die den Veggie-Grillabend zum unvergesslichen kulinarischen Genuss machen.

Grillieren mal anders: fleischlose Alternativen

Grillen und vegetarische Ernährung sollen sich ausschliessen? Wer das meint, hat wohl noch keinen Blick auf die zahlreichen köstlichen Rezepte für gegrilltes Gemüse geworfen. Und bei diesen geht es durchaus ganz schön abwechslungsreich zu: würzige Aromen, süsse Düfte, saftige Füllungen und aussergewöhnliche Kombinationen lassen das vegetarische Grillier-Buffet zum Paradies werden – auch für Fleisch-Liebhaber. Ob Vegetarier zur Grillierparty geladen werden oder einfach neue Rezepte gesucht werden – die Veggie-Stars sind einfach lecker! Welche fleischlosen Alternativen für den Grill gibt es also? Hier kommen einige Inspirationen für Holkohlegrill, Elektrogrill und Co. die sich für das vegetarische Grillieren als Beilage ebenso gut eignen wie als Hauptdarsteller.

Grillierter Maiskolben mal anders

gegrillter Mais

grillierter Mais

Der Klassiker unter den vegetarischen Grillierrezepten ist der Maiskolben. Er kann auf bewährte Weise mit Butter und Salz genossen werden, doch Profis machen ihn mal anders, zum Beispiel feurig-scharf.

Vor dem Grillieren sollte der Maiskolben gekocht werden, um die Garzeit zu verkürzen. Rund 20 Minuten im kochenden Wasser, dem eine Prise Zucker hinzugefügt wird. Die Wartezeit lässt sich nutzen, um die feurige Marinade vorzubereiten: Zwei Chilischoten sowie zwei Knoblauchzehen klein hacken und mit dem Saft einer halben Limette, sechs Esslöffeln Ahornsirup und zwei Esslöffeln Sojasauce vermengen. Der Maiskolben wird vor dem Grillieren mit der Marinade bestrichen – verwenden Sie dafür einen Grillierpinsel, um alles gleichmässig zu verteilen. Nun darf der Maiskolben 15 bis 20 Minuten auf dem Grill knusprig braun und feurig-würzig werden.

Gefüllte Zucchini grillieren – die würzige Alternative zu Fleisch

Zucchini sind wahre Alleskönner auf dem Grill und entwickeln ein einfach köstliches Aroma. Gefüllt werden sie zum Highlight auf dem vegetarischen Grill. Und: sie lassen sich hervorragend vorbereiten, um sie, wenn alle Gäste da sind, blitzschnell zu garen. Und das benötigt man für gefüllte Zucchini vom Grill für vier Personen:

4 Zucchini
400 Gramm Fetakäse
1 mittelgrosse Zwiebel
1 Paprika
2 Tomaten
2 Zweige Basilikum
2 Esslöffel Olivenöl

Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver nach Geschmack

Zubereitung

Die Paprika wird gewaschen, vom Kerngehäuse befreit und in kleine Würfel geschnitten. Auch das Basilikum wird kleingehackt, die Tomate in kleine Stücke geschnitten und alles in einer Schüssel gegeben. Der Fetakäse wird grob zerbröselt und zum Gemüse gegeben – nun das Olivenöl und die Gewürze dazugeben und alles gut durchmischen.

Die Zucchini werden der Länge nach halbiert, das Innere wird mit einem Teelöffel ausgeschabt. Nun wird die Feta-Gemüse-Mischung gleichmässig auf die Zucchini-Hälften verteilt. Alternativ kann man das Gemüse auch mit Tofu mischen – dann sind die Zucchini sogar vegan. Die Grillierzeit beträgt rund 20 Minuten.

Tipp:

Die Zucchini-Schiffchen sind zum Grillieren am besten in Alufolie aufgehoben, bei der eine kleine Öffnung bleibt.

Grillierte Zucchini können auch Basic: Dazu wird eine Zucchini in Scheiben geschnitten, mit Öl, Salz und Pfeffer eingerieben, auf den Grill gelegt und mehrmals gewendet. Nach vier bis fünf Minuten sind sie fein angeröstet und behalten einen knackigen Biss.

Einfach und raffiniert: grüner Spargel vom Grill

Spargel läutet die Grilliersaison ein: Das Stangengemüse gibt es nur von April bis Juni, im Mai hat es Hochsaison. Zeit, um das erste Grillieren des Jahres mit einem ebenso einfachen wie raffiniertem Rezept zu garnieren: grillierter grüner Spargel. Grüner Spargel hat den grossen Vorteil, dass er nicht geschält werden muss. Das spart Zeit und Arbeit. Lediglich die holzigen Enden sollten abgeschnitten werden. Das braucht man für grillierten Spargel für zwei Personen:

500 Gramm grüner Spargel
200 Gramm Cocktailtomaten
50 Gramm geriebener Parmesankäse
Olivenöl, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker und ein Spritzer Zitronensaft

Der Spargel wird gewaschen, die Enden abgeschnitten und auf ein Stück Alufolie gelegt. Dazu kommen die Cocktailtomaten. Nun gibt man Öl und eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker hinzu – das sorgt dafür, dass der Spargel sein charakteristisches Aroma behält – und zum Abschluss noch einen Spritzer Zitronensaft dazu. Die Alufolie wird geschlossen, ein kleiner Spalt kann offen bleiben. Der Spargel gart nun für 20 bis 25 Minuten. Beim Servieren kommt der Parmesan zum Einsatz: er wird auf den noch heissen Spargel vom Grill verteilt und harmoniert hervorragend mit den frischen Aromen von Spargel und Tomaten.

Tipps für das Grillieren mit Gemüse

vegetarisch grillieren

vegetarisch grillieren

Wie gelingt Grillkäse, was muss man beim Grillgemüse beachten? Hier gibt es Tipps zum fleischlosen Grillieren.

  • Die richtige Hitze: Gemüse ist empfindlicher als Fleisch und schneller gar. Es ist daher am besten an der Seite des Grills aufgehoben. Perfekt sind Grills, deren Temperatur sich regulieren lässt.
  • Gemüse schmeckt mit einem Schuss Olivenöl am besten. Es sollte vorher jedoch gut abgetrocknet werden, damit es knackig und knusprig wird.
  • Grillkäse wie Halloumi sollte man mit der Gabel mehrfach einstechen, damit er bei Hitze nicht aufplatzt.
  • Extratipp: Frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Fenchel unter die Glut sorgen für aussergewöhnliche Aromen

Fazit

Man kann auch ohne Fleisch kreativ und köstlich grillieren – bei Grilljack.ch gibt es die passenden Hightech Grillgeräte und zahlreiches Grillzubehör!

Beilagen fürs Grillieren

Bei „Grillieren“ denken die meisten an saftige Steaks, welche in der Grillsaison stets unseren Gaumen erfreuen. Aber erst mit den richtigen Beilagen wird die Grillparty im Garten zum kulinarischen Erlebnis. Neben schmackhaften Salaten, mariniertem Gemüse und selbst gebackenem Brot machen würzige Grillsaucen das Grillfest komplett und werden Ihre Gäste begeistern. Der Kreativität sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt.

Grillbeilagen

Grillbeilagen

Wichtig ist, dass alle Beilagen gut vorbereitet werden können und die verwendeten Zutaten auf dem Grill nicht zu schnell weich werden. Zudem sollten alle Grillbeilagen optisch genauso ansprechend aussehen wie das Fleisch. Während an heißen Sommertagen leichte Salate und Dips sehr beliebt sind, dürfen es beim Outdoor-Grillen im Herbst und Winter auch gerne deftigere Beilagen auf Basis von Nudeln, Kartoffeln und Reis sein. Neben zahlreichen Grillbeilagen zu Fleisch und Fisch gibt es selbstverständlich auch viele leckere Rezepte für leichte Salate und Saucen zu vegetarischen und veganen Grillgerichten.

Damit alle Ideen in ihrer Umsetzung auch zum kulinarischen Hochgenuss werden, sollte der Grill vorher gut gereinigt werden, denn nur auf einem sauberen Grillrost gelingt die optimale Zubereitung schmackhafter Grillspeisen. Wir geben Ihnen im Folgenden ein paar Anregungen zu verschiedenen Beilagen für unterschiedliche Grillspezialitäten.

Mit diesen Beilagen wird jede Grillparty zum Erfolg

Frisch gebackenes oder kurz über dem Grill geröstetes Brot sowie in Folie gewickelte und auf dem Grillrost oder zwischen den Kohlen gegarte Kartoffeln zählen ebenso wie würzige Saucen und knackiges Gemüse zu beliebten Beilagen-Klassikern.

Leckere Beilagen zum Grillfleisch

Grillgemüse

Grillgemüse

Neben Salaten der Saison passen Knoblauch- oder Kräuterbrot hervorragend zu Grillfleisch wie Schwein, Rind, Lamm oder Geflügel. In Streifen geschnittenes Gemüse wie Lauch, Gurken oder Karotten in Verbindung mit einem Quark-Dip ist eine leichte Grillbeilage zu herzhaften Fleischspezialitäten. Ebenso passen mit Frischkäse gefüllte Peperoni und eingelegtes italienisches Gemüse wie getrocknete Tomaten, Auberginen, Paprika und Oliven hervorragend zu Grillfleisch.
Grillgemüse mit Feta ist nicht nur eine passende Beilage zum Steak, sondern kann auch als vegetarisches Grillgericht gereicht werden. Dafür wird Gemüse wie Tomaten, Zwiebeln und Paprika in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Kräutern, Gewürzen und Öl auf ein Stück Feta gegeben und alles zusammen zu einem Päckchen in Alufolie eingewickelt und auf dem Grill gegart.

Die passenden Beilagen zum Grillen von Fisch und Meeresfrüchten

Zu Grillfisch passen leichte Gurkensalate mit frischem Dill und Zitrone, klassische Kartoffelsalate sowie süss-saure Saucen und Dips wie zum Beispiel ein typisches Mango-Chutney oder ein fruchtiges Orangen-Avocado-Salsa auf der Basis von filetierten Orangen und Avocado-Stücken in Verbindung mit einem Dressing aus scharfen Jalapeno-Stückchen, gehackten Zwiebeln und Limettensaft.
Mit Reis und Schnittlauch gefüllte, gedünstete Tomatenhälften passen ebenso wie ein leichter Reissalat mit Mandeln und Cherrytomaten hervorragend zu gegrillten Meeresfrüchten. Diese geschmacksneutralen Beilagen stören das feine Aroma der Meeresfrüchte nicht und sind schnell zubereitete und ausgesprochen leckere Grillbeilagen, welche auch Vegetarier erfreuen.

Ideen für schmackhafte Beilagen zu Grillgemüse

Ein herzhafter Dip auf Basis von Peperoni und Gorgonzola sowie pikante Reisbällchen mit Nüssen und würzigen, gehackten Kräutern sind passende Beilagen zu Grillgemüse aller Art. Ein selbst gebackenes Brot mit Nüssen, Oliven oder getrockneten Tomaten sowie das klassische griechische Tsatsiki sind weitere leckere Begleiter zu gegrillten Zucchini, Auberginen, Pilzen, Paprikastücken und Maiskolben. Übrigens wird ein gegrillter Maiskolben mit einer Basilikum-Limetten-Butter zum wahren Geschmackserlebnis.

Leichte Salate, Dips und Gemüse als perfekte Beilagen zu Grillkäse

Ein leichtes Trauben-Chutney ist eine hervorragende Sauce zu würzigem Grillkäse, denn es unterstreicht das Aroma der schmackhaften Spezialität. Dazu werden am besten Honigmelone in Scheiben geschnitten und ein leichter Beeren- oder Friseesalat gereicht. Ein leckeres Walnussbrot rundet das vegetarische Grillgericht perfekt ab.

Fazit

Ganz gleich, ob Sie als Grill-Fan ein saftiges Steak, einen schmackhaften Fisch oder vegetarische Spezialitäten bevorzugen – erst mit den richtigen Beilagen ist das jeweilige Grillgericht komplett und sorgt nicht nur für Gaumen- sondern auch für einen herrlichen Augenschmaus. Die meisten Grillbeilagen sind mit nur wenigen Zutaten schnell zubereitet und werden Ihre Gäste bei der nächsten Grillparty begeistern.
Bei Grilljack finden Sie neben hochwertigen Gasgrills, Holzkohlegrills und Elektrogrills selbstverständlich auch das passendes Grillzubehör wie Seitenbrenner, Grillpfannen, Zangen und Grillbesteck zum Zubereiten und Servieren schmackhafter Grillspeisen.